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Rosengarten: Ausschuss für Kinderbetreuung empfiehlt Kita-Bau

Das Betreuungsangebot der Gemeinde Rosengarten ist gefragt. Die Politik reagiert mit neuen Angeboten (Foto: Foto: Fotolia/ Gennadiy Poznyakov)
as. Nenndorf. „Uns fehlen zwei Krippen und eine Elementargruppe“, lautete das Fazit von Jörn Klein, Abteilungsleiter der Gemeinde Rosengarten und zuständig für den Bereich Kinderbetreuung. Er stellte im Ausschuss für Kinderbetreuung die aktuelle Belegungs- und Nachfragesituation der Kindertagesstätten (Kita) in Rosengarten vor.
Laut Stand vom 1. August fehlen aktuell in der Gemeinde 31 Krippenplätze und 15 Elementarplätze. „Eingerechnet wurden nur Kinder, die bis zum Stichtag einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben“, erklärte Klein. Noch nicht berücksichtigt sind die nachwachsenden Jahrgänge und die Zugänge durch das Neubaugebiet „Grotesche Heide“. Dabei ist der Bedarf im Süden (Klecken und Nenndorf) ähnlich hoch wie im Norden (Vahrendorf und Westerhof). Erst im Mai wurde die Kita Vahrendorf um 15 Krippen- und 25 Elementarplätze erweitert, doch noch immer fehlen dort Kita-Plätze. Die Ursache sei nicht, dass es mehr Kinder in Rosengarten gibt, sondern vor allem die steigende Nachfrage der Eltern nach Betreuungsangeboten, so Klein. Derzeit benötigen in Rosengarten rund 62 Prozent der Kinder einen Betreuungsplatz. „Die Krippennachfrage ist bei uns fast doppelt so hoch, wie in den Planungen vom Landkreis vorgegeben“, sagte Bürgermeister Dirk Seidler. Und der Bedarf steigt weiter. Die Gemeinde würde stetig ihre Kitas erweitern, um sie an die gestiegenen Betreuungszahlen anzupassen, bei der Eröffnung sei dann die Warteliste schon wieder angewachsen, so Klein.
Der Ausschuss für Kinderbetreuung empfiehlt, in Rosengarten-Süd (Klecken und Nenndorf) und -Nord (Westerhof und Vahrendorf) zusätzlich drei Gruppen (Zwei Krippen und eine Elementargruppe) einzurichten.
Die Gemeinde hat es eilig, dem steigenden Bedarf gerecht zu werden: Im Süden soll möglichst noch 2018 mit dem Kita-Bau begonnen werden, im Norden soll 2019 eine weitere Kita folgen.
Nachdem der ursprünglich geplante Standort am Neubaugebiet „Grotesche Heide“ in Nenndorf aufgrund der zu erwartenden hohen Verkehrsbelastung aufgegeben wurde, suchen Verwaltung und Politik jetzt fieberhaft nach einem neuen Standort. „Wir wollen den Neubau schnell umsetzen“, sagte Erster Gemeinderat Carsten Peters. Deshalb will die Gemeinde zumindest für den für 2018 vorgesehenen Neubau auf gemeindeeigene Grundstücke zurückgreifen. Im Ausschuss diskutiert wurden u.a. eine Erweiterung der Kita in Iddensen sowie die Friedhofserweiterungsfläche und ein Grundstück an der Bremer Straße gegenüber der Müllumschlaganlage. Die Ausschussmitglieder wollten noch keine Entscheidung treffen, sondern zunächst in den Fraktionen über die Standortfrage beraten.