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Sie leben den europäischen Gedanken

So schön kann die europäische Integration sein: Die Schülerinnen und Schüler aus Italien, Belgien, Spanien und Deutschland beim Gruppenfoto im spanischen Granada (Foto: oh)

mi. Nenndorf/Granada. Ob vor oder nach der Wahl, Jammern über Europa ist schon beinahe deutsches Kulturgut. Wie man den europäischen Gedanken mit Leben erfüllt, das zeigten jetzt neun Schülerinnen der Oberschule Nenndorf. Die Jugendlichen trafen sich für fünf Tage mit Altersgenossen aus Spanien, Belgien und Italien im spanischen Granada, um gemeinsame Projekte rund um das Thema „Leben und Arbeiten in der EU“ zu vertiefen.

Der Schüleraustausch ist Teil einer sogenannten Comenius-Schulpartnerschaft. Das Comenius-Programm, ein Angebot des Pädagogischen Austauschdienstes der EU, hat das Ziel, die Kooperation zwischen Schulen in Europa zu fördern.
Untergebracht waren die deutschen Schülerinnen bei spanischen Gastfamilien. Auf dem Programm standen auch verschiedene Exkursionen, u.a. in ein Zuckermuseum. Hier lernten die Teilnehmer, wie die Zuckerproduktion jahrzehntelang das wirtschaftliche Lebens im Raum Granada prägte. Beeindruckt waren die Besucher auch von der vor 500 Jahren errichteten Befestigungsanlage Alhambra - dem Wahrzeichen von Granada.
Natürlich wurde auch gelernt: In Referaten stellten die Schüler die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation ihrer Heimatländer vor. Außerdem bekamen sie im Rahmen einer Kooperation zwischen Gastschule und Uni-Professoren die Möglichkeit, sich über verschiedenste aktuelle Forschungsprojekte zu informieren. Am Ende der Woche zogen alle Beteiligten ein positives Resümee.
„Unser Ziel, die Vernetzung zwischen Schülern und Lehrern europaweit zu verbessern, haben wir erreicht - und noch mehr. Denn in dieser Woche sind echte Freundschaften entstanden“, so Lehrerin Nina Schimkat von der Oberschule Rosengarten.