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Tierquälerei in Maschen: Ermittlungen dauern an

Das Ermittlungsverfahren gegen den Halter der kupierten Pitbull-Welpen dauert an (Foto: archiv as)
as. Maschen. Das Ermittlungsverfahren gegen den Halter der zwei verstümmelten Hunde, die im Oktober in Maschen beschlagnahmt wurden, dauert an. Wie berichtet, waren den Pitbull-Mischlingen die Ohren abgeschnitten worden. Das sogenannte „Kupieren“ ist in Deutschland verboten.
Schon einige Tage vor der Beschlagnahmung hatten Tierschützer die Hunde in einer eigenmächtigen Aktion befreit. Derzeit befinden sich die Tiere an einem geschützten Ort. Ob die Hunde jemals zu ihrem Halter zurückkehren, ist noch unklar. Kommt es zu einer Anklage, kann das Gericht die Hunde einziehen lassen. Ob und wann es zur einer Anklage des Hundehalters kommt, dazu konnte die Staatsanwaltschaft Lüneburg jedoch noch keine Angaben machen.
Fest steht, dass die Welpen durch den Eingriff bleibende Schäden davon tragen. Durch das Fehlen der Ohren können sie sich z.B. nicht vor Regen schützen - das Wasser dringt ungehindert in die Gehörgänge ein. Zudem können sie nicht mehr über ihre Ohren mit anderen Artgenossen kommunizieren.