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Verregneter „Bäuerlicher Erntetag“ im Freilichtmuseum trotzdem gut besucht / "Es gibt kein schlechtes Wetter"

Metallrestaurator Holger Hink erklärte wie Erntemaschinen funktionieren und ließ den ein oder anderen Motor an (Foto: FLMK)
tw. Ehestorf. In der Landwirtschaft ist immer etwas zu tun und deshalb gilt: „Es gibt kein schlechtes Wetter“. Dies bewies am vergangenem Samstag auch das gutgelaunte Team des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf beim „Bäuerlichen Erntetag“. Der dauerhafte Regen störte Besucher, Vorführende und ehrenamtliche Helfer wenig - schließlich gibt es wetterfeste Kleidung und warme Getränke.
Auf der Freilichtmuseums-Wiese neben dem Lüneburger Landgarten wurde den gut 550 Besuchern ein vielfältiges Aktionsprogramm geboten: Landfrauen dörrten Apfelringe, kochten Marmelade und entsafteten Beeren wie Hofbewohner in früheren Zeiten, um diese Lebensmittel haltbar zu machen. Der Scharmbecker Erntefestverein zeigte Kindern und Erwachsenen wie aus Getreideähren Kränze und Ernteschmuck gebastelt wird. Während Besucher historische Erntefahrzeuge aus nächster Nähe betrachteten, ließ Metallrestaurator Holger Hink den ein oder anderen Motor an, um wenigstens deren Klang vorzuführen. Denn durch den Regen waren die Felder und das Getreide so nass, dass alle Vehikel am Feldrand stehen bleiben mussten. Dafür erklärte Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese die vielfältigen Ernte-Hilfsmittel von Sichel und Sense über Schrotmühle, Grasmäher und Selbstbinder bis hin zum Mähdrescher.
Zwischendurch stärkten sich die Besucher am Imbissstand und im Kuchenzelt mit Würstchen, Kaffee, Tee und leckerem Kuchen.
• Die nächste große Veranstaltung für Landtechnik- und Oldtimer-Enthusiasten ist das traditionelle Traktorentreffen am Samstag und Sonntag, 9. und 10. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr.