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Was, wenn es brennt? Feuerwehr Klecken wird zugeparkt

So wie auf diesem Symbolfoto werden die Tore der Feuerwehr Klecken häufig zugeparkt
as. Klecken. Und was, wenn's brennt? Das Gelände vor dem Feuerwehrgerätehaus an der Poststraße in Klecken ist beliebt, vor allem bei Fremdparkern. Eltern, die temporär parken und ihre Kinder zur benachbarten Schule bringen, aber auch Anwohner aus der Nachbarschaft, die keinen eigenen Parkplatz haben, stellen ihr Fahrzeug gern vor der Feuerwehr ab. „Gerade morgens und mittags sind wir häufig zugeparkt“, ärgert sich Ortsbrandmeister Dirk Behmer. Der Grund: Die Feuerwehr befindet sich auf der Rückseite der Grundschule. Kinder hinbringen, Kinder abholen: Zu den Stoßzeiten herrscht reger Verkehr vor der Feuerwehr. Besonders dreiste Eltern stellen ihr Fahrzeug sogar direkt vor den Toren der Feuerwehr ab - trotz Park- und Halteverbots, weißen Kreuzes auf dem Boden und Hinweisschildes, dass abgeschleppt wird.
„Wir können so nicht rausfahren. Brennt es, haben wir ein Problem“, erklärt Behmer.
„Bei Alarmierung wäre das Chaos perfekt“, sagt der Ortsbrandmeister, denn auch die Stellplätze für die Autos der Brandschützer sind häufig besetzt. „Wenn wir die Falschparker ansprechen, rechtfertigen sie sich Falschparker oft, sagen 'Ich will ja nur kurz mein Kind wegbringen'“, berichtet der Ortsbrandmeister. Die Leute seien dann genervt. „Die sagen 'Ich stehe hier ja nur kurz, es passiert ja nichts'“, so Behmer.
„Wir haben hier zwei Probleme: Die Feuerwehrgarage wird zugeparkt und wir haben keinen Parkplatz für unsere Einsatzkräfte. Und das Problem nimmt zu“, sagt Dirk Behmer. In den Ferien sei die Situation etwas entspannter, so Behmer. Er befürchtet aber, dass das Problem zu Schulbeginn wieder massiv zunehmen wird.
Die Gemeinde weiß Bescheid. „Das Problem ist bekannt und in Arbeit“, sagt der Erste Gemeinderat Carsten Peters und betont: „Die Feuerwehr ist uns wichtig“.
Die Falschparker würden von der Feuerwehr zurechtgewiesen, zudem werden sie von der Gemeinde angeschrieben. „Die Kennzeichen sind uns bekannt“, sagt Carsten Peters. In letzter Konsequenz wird mit Abschleppen gedroht. „Bis jetzt musste aber noch niemand abgeschleppt werden“, berichtet Peters. Die Gemeinde habe zahlreiche Verbotsschilder aufgestellt, sagt der Erste Gemeinderat und fügt hinzu: „Wer den Führerschein hat, müsste diese Verkehrsschilder eigentlich kennen.“