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„Wegweisende“ Spende für Jesteburg: Gerd Witte und Thomas Abel stiften 22 „Bürgersteine“ für den Kunstpfad

Haben den ersten „Bürgerstein“ vor dem Kunsthaus gelegt, 21 weitere sollen folgen: Gerd Witte (li.), Thomas Abel und Künstlerin Karin Klesper
as. Jesteburg.  Im wahrsten Sinne des Wortes „wegweisend“ ist die Spende von Gerd Witte und Thomas Abel: Die beiden Jesteburger haben 22 „Bürgersteine“ aus Bronze gestiftet, die zukünftig den Weg vom Kunsthaus in Jesteburg zur Kunststätte Bossard in Lüllau, den Kunstpfad, weisen. Der erste „Bürgerstein“ wurde am Samstag an Kunstpfad-Kuratorin Isa Maschewski übergeben. Er ist vor dem Kunsthaus in den Boden eingelassen worden.
„Jesteburg soll schöner werden“, dachten sich Thomas Abel und Gerd Witte. Anlässlich ihrer gemeinsamen Geburtstagsfeier zum „130. Geburtstag“, Abel wurde 60, Gerd Witte 70, wünschten sich die Freunde keine Geschenke, sondern Spenden für den Kunstverein Jesteburg. 5.000 Euro sind so zusammengekommen. Damit unterstützen Abel und Witte das Projekt Kunstpfad. „Bei einem Glas Rotwein kam uns die Idee, etwas für den Kunstort Jesteburg zu machen“, erklärt Thomas Abel.
Mit dem „Bürgerstein“ vor dem Kunsthaus wurde der Anfang gemacht, in Jesteburg sollen bis Ende nächster Woche noch acht Steine folgen, erklärte Gerd Witte. Die restlichen 13 Steine werden auf dem Weg zur Kunststätte, teilweise auf Betonsteelen, angebracht.
„Es ist schön, mit wie viel privatem Engagement die Jesteburger Bürger zum Kunstpfad beitragen“, bedankte sich Isa Maschewski.
Die fest im Boden verankerten Steine aus massiver Bronze haben einen Durchmesser von 197 Millimetern und wurden in einer Kunstgießerei in Oldenburg gegossen. Der Entwurf stammt von der Jesteburger Künstlerin Karin Klesper, die viele Jahre erfolgreich den Kunstverein führte. Das Wappen Jesteburgs ziert die „Bürgersteine“, darum herum „tanzen“ die Buchstaben das Wort „Kunst“, unter dem Wappen steht das Wort „Pfad“. „Das Ergebnis ist wirklich toll geworden, wir sind sehr zufrieden“, sagen Abel und Witte stolz.


Kritik an Straßenkunst

(mum).
Während sich Kuratorin Isa Maschewski über die großzügige Spende für den Kunstpfad freut, sind viele Jesteburger über das Farb-Malheur in der Wohnstraße „Schaftrift“ richtig auf Zinne. Wie berichtetet, soll das ungeliebte Straßenkunstwerk ausgebessert werden. Maschewski und Künstlerin Monika Michalko hatten die Farbe fälschlicherweise verdünnt, so dass sie nicht haftet. Das geht den Jesteburgern zu weit. In den öffentlichen Netzwerken machen sie ihrem Ärger Luft: „Unfassbar, wofür die Gemeinde Geld ausgibt!“, „Frau Maschewski sollte jetzt Rückgrat zeigen und dafür haften und nicht auch noch mit Bravour ihr Honorar abrufen“, „Man könnte das Geld der Steuerzahler wirklich sinnvoller ausgeben!“ und „Die Schmiererei auf der Straße ist sinnlose Geldverschwendung. Unseren Kindern wird es untersagt, auf der Straße mit der Straßenmalkreide zu malen und dann kommt so etwas.“