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"Wi snackt Platt" - Plattdeutsch-AG an der Grundschule Klecken

„Wi snackt platt“ sagen Leni (v. li.), Emelie, Franka, Kati, und Greta-Lisa. Im vergangenen Halbjahr haben die Drittklässlerinnen der Grundschule Klecken an der Plattdeutsch-AG von Wolfgang Stöver teilgenommen. Auf dem Lehrplan: Plattdeutsche Gedichte, Lieder und Geschichten - oder „Riemels, Leder un Döntjes“
as. Klecken. „Halbig twölf“ in der Grundschule Klecken. Die Drittklässler Emelie, Greta Lisa, Leni, Kati, Franka und Johannes versuchen, sich an das Gedicht vom „Klöben“ zu erinnern. Im vergangenen Halbjahr haben sie an der Plattdeutsch-AG teilgenommen und u.a. einen kleinen „Riemel“, einen Reim, über das Rosinenbrot gelesen. Einmal pro Woche hat Wolfgang Stöver mit ihnen Plattdeutsch geübt. Anhand von Bildern, kurzen Geschichten und Gedichten wurden sie mit der Sprache vertraut gemacht. „Meine Oma und mein Opa sprechen Plattdeutsch und sagen manchmal ‚Min Deern‘. Die finden gut, dass ich Platt lerne“, sagt Schülerin Leni.
Mit seinem Kursus möchte Wolfgang Stöver die Kinder nicht zu fließenden „Plattsnackern“ machen, sondern die Jungs und Deerns erst einmal mit Klang und Ausdrucksformern vertraut machen. Nebenbei lernen die Kinder auch noch ein Stück Heimatgeschichte, so erfahren sie, dass ihr Wohnort Eckel ursprünglich mit langem „E“, also wie Eekel, ausgesprochen wurde. „Die Kinder sollen ein Gefühl für diese erhaltenswerte Sprache entwickeln“, sagt Wolfgang Stöver. „Es wäre schade, wenn das Plattdeutsche wegfällt!“