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"Zukunftsweisend bei der Inklusion"

eim Besuch in Wennerstorf (v. li.): Rolf Wiese, Carina Meyer, Tobias Kothe, Katharina Raj, Philipp Brückner, Sascha Schwartau, Hubert Hüppe (MdB), Sven Kietz, Nicole Bracht-Bendet und Moritz Geuther (Foto: oh)

Bundesbeauftragter für Menschen mit Behinderung besuchte den Museumsbauernhof Wennerstorf

b>mi. Wennerstorf. "Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will, sucht Begründungen. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg geht man Wege". Sichtlich begeistert, zeigte sich jetzt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, (MdB) bei einem Besuch des Museumsbauernhofes Wennerstorf. Er folgte dabei einer Einladung der Bundesabgeordneten Nicole Bracht-Bendt (FDP). Auf dem Bauernhof und dem angrenzenden Wohnheim, die zum Freilichtmuseum am Kiekeberg gehören, leben und arbeiten seit 1997 Menschen mit Behinderung. Derzeit beschäftigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg 30 Mitarbeiter mit Handicap.
Gemeinsam mit Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese, dem Betriebsleiter des Museumsbauernhofs, Moritz Geuther, und dem Heimvater des Wohnheims, Helmut Tympel, machte sich Hubert Hüppe vor Ort einen persönlichen Eindruck des Projekts. Er sprach mit den Mitarbeitern und erhielt einen guten Einblick in den Alltag der Bewohner.
Auch das pädagogische Konzept des Projekts überzeugte den Experten. Der Museumsbauernhof vereint inkludierende pädagogische Arbeit für Menschen mit Behinderung, ökologischen Landbau, Umweltbildung und Denkmalschutz in innovativer Form. Die Mitarbeiter auf dem Bauernhof ziehen zum Beispiel Gemüse und verarbeiten es dann in der Küche des Hofs. Viele der Mitarbeiter leben in familienähnlichen Gemeinschaften im angrenzenden Wohnheim.
"Mitarbeiter mit Behinderung sind im Freilichtmuseum am Kiekeberg nicht wegzudenken, wir arbeiten bereits seit 25 Jahren erfolgreich mit Menschen mit Behinderung zusammen", so Museumsdirektor Rolf Wiese.