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Zuviele Lkw - CDU will Verkehrsberuhigung für Ehestorf

Direkt an der Wohnbebauung rumpeln die tonnenschweren Brummis vorbei
mi. Ehestorf. Wird es bald ruhiger für die Anwohner der Straßen Emmetal und Appelbüttler Straße in Ehestorf? Wer dort wohnt leidet seit geraumer Zeit unter dem zunehmenden Lkw-Verkehr. Jetzt hat die CDU-Fraktion der Gemeinde Rosengarten im Umweltausschuss gefordert, dort ein Fahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen zu verhängen. Doch die Erfolgsaussichten sind gering.
Auf der Straße wird in Deutschland immer noch ein Großteil aller Güter transportiert. Im Zeitalter von "Heute bestellt, morgen geliefert", spielt der schnelle Warentransport eine immer stärkere Rolle. Die Schattenseiten dieses Logistikbooms lassen sich gut in Ehestorf beobachten. Dort wird die Kreisstraße 20 auf den Abschnitten Emmetal und Appelbüttler Straße zwischen B75 und B73 immer mehr zur Brummipiste.
Das Problem: Die Straße ist eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Bundesstraßen und damit eine beliebte "Mautausweichstrecke". Dazu kommt, dass sie häufig auch als offizielle Umleitung bei Sperrungen der Autobahn genutzt wird. Das wollen viele Ehestorfer nicht mehr hinnehmen. Auch die Politik befasste sich jetzt, auf Anregung der CDU-Fraktion, im Umweltausschuss mit dem Problem. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für einen Vorschlag von Bürgermeister Dietmar Stadie (SPD) aus. Der sieht vor: Die Gemeinde führt in den betroffenen Bereichen eine Verkehrszählung durch und setzt sich dann beim Landkreis für ein Durchfahrtsverbot für Lkw über zwölf Tonnen ein. Die Erfolgsaussichten seien allerdings gering: Dietmar Stadie: "Ein ähnlicher Antrag ist schon mal vom Landkreis abgelehnt worden".
Hintergrund: Die Häuser in Ehestorf stehen an einer Kreisstraße. Im Gegensatz zu einer reinen Erschließungsstraße ist eine Kreisstraße auch als Durchgangsstraße ausgelegt d. h.hier gelten andere Grenzwerte bei der Belastung durch Lkw. Aussicht auf Erfolg habe das Verfahren nur, wenn der Verkehr wirklich in einem erheblichen Maße zugenommen hat, erklärt dazu Verwaltungs-Vize Rainer Alka.