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Alina Kibbel (Bündnis für Familie) ist neue Ansprechpartnerin

Alina Kibbel ist das neue Gesicht für das Lokale Bündnis für Familie in der Gemeinde. Ihr jüngstes Projekt: die Familien-Sportwochen

Alina Kibbel möchte Menschen zusammenbringen und ist seit Kurzem Ansprechpartnerin in der Gemeinde Rosengarten


ab. Nenndorf. Sie ist das neue Gesicht des Lokalen Bündnisses für Familie im Rathaus der Gemeinde Rosengarten in Nenndorf: Alina Kibbel (34) aus Buchholz. Die Sozialpädagogin sieht sich als Vermittlerin zwischen Bürgern und Rathaus, als eine Ansprechpartnerin für Änderungswünsche, Probleme und Bedürfnisse. Das Zusammenwachsen aller Altersgruppen, Menschen jeden Status' zusammenzubringen, sei ein wichtiges Vorhaben des Bündnisses, erklärt Alina Kibbel. Dabei sollen vor allem ältere Menschen berücksichtigt werden. "Seit einiger Zeit beobachten wir einen beachtlichen Alterszuzug in der Gemeinde", sagt sie. Früher seien die erwachsenen Kinder zu ihren Eltern zurückgezogen, um sich um sie zu kümmern. Inzwischen ziehen die Eltern im Alter zu ihren Kindern zurück.

"Ältere Menschen möchten in der Gemeinde ankommen, sich wohlfühlen. Dazu gehört auch, anderen Menschen zu begegnen - und das geht besonders gut bei Freizeitangeboten." Die Hemmschwelle älterer Bürger müsse sinken, damit sie sich trauten, Vereinsangebote wahrzunehmen. "Ich möchte einen Austausch zwischen diesen Menschen und den jeweiligen Vereinen schaffen", sagt Alina Kibbel, die sich außerdem als Koordinatorin zwischen Bürger und Behörde versteht. Denn: Nicht jeder kann mit einem Antrag oder ähnlichem einfach bei der Verwaltung vorsprechen. "Ich kann die Anliegen der Bürger weitergeben, beispielsweise einen Problemfall oder einen Vorschlag. Diese werden dann innerhalb der Verwaltung besprochen und bearbeitet."

Für sämtliche Altersgruppen sollen Möglichkeiten entdeckt, Angebote erstellt werden. Gerade hat Alina Kibbel gemeinsam mit Andrea Peters von "Kids in Bewegung" die Familien-Sportwochen ins Leben gerufen (das WOCHENBLATT berichtete). Diese beginnen am Montag, 23. Mai, und enden am Sonntag, 5. Juni. "Eine Familie oder ein Erwachsener mit Kind - das kann die Oma, der Opa, die Patentante sein - sind sportlich aktiv, fahren beispielsweise mit dem Fahrrad anstelle des Autos zum Kindergarten, gehen laufen oder schwimmen."

Jede einzelne Aktion wird anschließend in einen Familien-Sport-Pass eingetragen. Am Ende, so Kibbel, gebe es ein Spielefest mit Preisverleihung, bei der die aktivste Familie geehrt werde. Grundidee dabei sei, Familien zu aktivieren, etwas gemeinsam zu unternehmen und Ehrgeiz zu entwickeln. Die Familien-Sport-Pässe wurden bereits in Schulen und Kindergärten verteilt, sind aber auch auf der Gemeinde-Seite www.gemeinde-rosengarten.de als Download unter der Rubrik "Sport und Freizeit" erhältlich.

• Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich in der Gemeinde zu engagieren, kann sich jederzeit beim Lokalen Bündnis für Familie und Alina Kibbel melden. Die Sozialpädagogin hat ihr Büro im zweiten Stock des Rathauses in Nenndorf. Dienstags von 10 bis 12 Uhr bietet sie eine offene Sprechstunde an. "Ich habe aber auch außerhalb der Sprechstunde für die Belange der Menschen jederzeit ein offenes Ohr."