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Asylbewerber sollen nach Eckel

Bürgermeister Dirk Seidler informierte im Rat über die Pläne für das Grundstück in Eckel
mi. Eckel. Die Verwaltung hatte es bereits mehrfach angedeutet, jetzt werden die Pläne offenbar konkreter: Die nächste Unterkunft für Asylbewerber in der Gemeinde Rosengarten wird wohl am Sportplatz in Eckel entstehen. Das bestätigte Bürgermeister Dirk Seidler jetzt auf der Sitzung des Gemeinderats.
Hintergrund: Auch die Gemeinde Rosengarten muss ihren Beitrag zur Unterbringung der seit 2013 verstärkt in Deutschland schutzsuchenden Asylbewerber leisten. Deswegen hatte die Verwaltung im vergangenen Jahr eine Prioritätenliste für Grundstücke erstellt, die sich für die Aufstellung von Container-Unterkünften eignen. Dazu gehört auch das Eckgrundstück an der Eckeler Straße neben dem Sportplatz in Eckel. Hier sollen jetzt, laut Bürgermeister Dirk Seidler, rund 60 Personen untergebracht werden. Ein genauer Zeitpunkt dafür stünde aber noch nicht fest.
Beim Heimatverein Eckel, der auf dem genannten Grundstück den Bau eines historischen Backhauses plant, versteht man die Situation. „Die Unterbringung von Asylbewerbern ist eine gemeinsame Aufgabe, zu der auch wir unseren Beitrag leisten müssen“, sagte Vereinsvorsitzender Marco Stöver dem WOCHENBLATT. Außerdem sei das Backhaus nicht so groß, als dass man es nicht vielleicht dennoch auf dem Areal errichten könne, so Stöver weiter.
Nach Klecken, Nenndorf, Tötensen (geplant) wäre in Eckel die vierte Unterkunft für Asylbewerber in Rosengarten.