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„Chaos kann kreativ sein“-Rund 50 Bürger wollen sich in Tötensen für Flüchtlinge enagagieren

In Kleingruppen wurden konkrete Projekte geplant
mi. Tötensen. Weit über 50 Bürger aus Tötensen und Umgebung trafen sich jetzt im Landgasthaus Kösters in Westerhof, um die Ankunft der für Mitte Mai erwarteten Asylbewerber vorzubereiten und Hilfsangebote zu organisieren. Dabei wurde schnell deutlich: Ein gemeinsames Ziel bringt noch keinen gemeinsamen Weg.
„Chaos kann sehr kreativ sein. Sie werden schnell die Erfahrung machen, dass man nicht alles planen kann“, so Pastorin Dorothea Blaffert, die bei dem Treffen über ihre Erfahrungen beim Aufbau des „Welcome Cafés“ in Klecken berichtete. Allerdings, so dynamisch wie in Klecken entwickelte sich die Planung zunächst nicht.
„Mir ist das hier zu sehr Info-Treffen, ich bin dabei, weil ich konkrete Projekt auf den Weg bringen will.“ Diese Aussage einer Bürgerin sprach Bände über den zähen Verlauf des Abends. Zwar gab es viele Ideen, die Bürger sowie das Moderatoren-Team um Ordnungsamtsleiter Jörn Klein und Ortsbürgermeisterin Regina Lutz scheiterten aber immer wieder dabei, diese Energie in konkrete Planungen umzusetzen. Erst ein beherztes Eingreifen von Nenndorfs Pastorin Katharina Behnke, die kurzerhand Gruppentische zu Themen wie Sprachkurse, Willkommenfest, Aktivitäten oder Alltagsbegleitung einteilte, rettete das Projekt. Jetzt soll in diesen Kleingruppen weiter geplant werden.