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David Lobodzinski gewinnt gegen den "gelben Goliath"

Ein Jahr hat es gedauert, jetzt ersetzt die DHL David Lobodzinski das gestohlene Smartphone (Foto: mi archiv)
mi. Rosengarten. „Die Post hat sich korrekt verhalten“, war sich Postpressesprecherin Maike Wintjen damals sicher. Doch sie lag falsch, denn jetzt, ein Jahr später, hat David Lobodzinski seinen Streit gegen den gelben Goliath Deutsche Post gewonnen.
Rückblick: Im vergangenen Jahr berichtete das WOCHENBLATT unter dem Titel „Ich hätte die Annahme verweigert“ über den Fall von David Lobodzinski, der sich mit dem Paketdienst DHL stritt. Darum ging es: David Lobodzinski hatte auf seinem Grundstück eine Paketbox installiert, weil er durch häufige Abwesenheit oft Pakete nicht selbst in Empfang nehmen konnte. Zum Streit mit DHL kommt es, als der Postbote ein offensichtlich geöffnetes Paket einfach in der Box deponiert, ohne vorher an der Tür zu klingeln. Aus dem Paket war ein Smartphone, Wert rund 300 Euro, entwendet worden. Das Problem: Mit dem Ablegen in der Paketbox galt das Päckchen als zugestellt. Hätte der Zusteller geklingelt, hätte David Lobodzinski die Annahme verweigern können, so drohte er auf dem Schaden sitzen zu bleiben.
Er beauftragt einen Anwalt und legt sich mit dem Paket-Riesen an. Nach einen Jahr ist DHL jetzt bereit, ihm den Schaden zu ersetzen. Die Moral von der Geschichte: Auch heute ist es möglich, dass David gegen „Goliath“ gewinnt.