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"Ein Bürgermeister sollte mehr sein, als ein Verwaltungschef"

Wollen in Rosengarten was bewegen: Bürgermeisterkandidat Thies Ockelmann (Mitte) gemeinsam mit Grünen-Vorsitzenden Thomas Müller und Stellvertreter Detlef Scharper

Seidler-Herausforderer Thies Ockelmann will bei der Bürgermeisterwahl mit Kreativität und Inhalten punkten

mi. Rosengarten. "Die viel zitierte Planung mit Augenmaß, reicht mir nicht, ich will für Rosengarten Ideenreichtum, über den Status quo hinaus". Thies Ockelmann (50), parteilos, der mit Unterstützung der Grünen, für das Bürgermeisteramt in Rosengarten antritt, hat sich mit fast 40 inhaltlichen Themen viel vorgenommen. Das muss er auch, denn mit Dirk Seidler schicken SPD, CDU, UWR und FDP einen vor allem verwaltungstechnisch kaum zu beanstandenden Mann ins Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Dietmar Stadie (SPD) Doch genau hier sieht Ockelmann seine große Chance, er will mit Kreativität und Inhalten beim Wähler punkten.
"Das Bürgermeisteramt einer Gemeinde ist auch auch ein politisches Amt, ein Bürgermeister sollte mehr sein als nur Chef der Verwaltung", sagt Thies Ockelmann. Thies Ockelmann arbeitet als technischer Leiter für ein Architektenbüro in Hamburg. Dort ist er u.a. für Kostenermittlung sowie Bau- und Vertragsrecht zuständig - kennt Verwaltungshandeln quasi von der anderen Seite. Seine Erfahrung habe ihm gezeigt: Verwaltung und Politik auch in Rosengarten blieben oft hinter ihren Möglichkeiten zurück und nähmen Gestaltungsräume nicht wahr. Im Rat gäbe es für Bürger, außer dem Stellen von Fragen, quasi keine Möglichkeiten, ihre eigene Expertise einzubringen. Deswegen sei es ihm ein großes Anliegen, den Bürger besser in politische Prozesse und Themen einzubinden. Thies Ockelmann: "Strittige Themen, die uns alle betreffen, müssen auch von allen auf Augenhöhe diskutiert werden". Vorstellbar wäre für ihn zum Beispiel die Einrichtung eines "Runden Tisches", bei denen die Bürger ohne Informationsrückstand auf Politik und Verwaltung mitreden können. Dafür sei die Einführung eines modernen Ratsinformationssystems unabdingbar.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist dem Seidler-Herausforderer die Entwicklung eines modernen Verkehrskonzeptes. "Für mich ist der Bahnhof in Klecken die Drehscheibe in Rosengarten", diese Funktion müsse aber noch viel mehr ausgeschöpft werden. Dazu gehöre auch, bessere Anbindungen zu schaffen und den Fahrradverkehr zu fördern. Für umweltfreundliche E-Bikes müssten zum Beispiel abschließbare Boxen am Bahnhof aufgestellt werden. Generell sollte alles dafür getan werden, den Autoverkehr nicht nur am Bahnhof zu reduzieren.
Auch zur Baupolitik hat der Architekt klare Vorstellungen: Thies Ocklemann: "Rosengarten zeichnet sich durch eine intakte Landschaft und natürlich gewachsene Ortschaften aus, dieses Bild gilt es zu erhalten. Für Ockelmann heißt das vor allem keine flächenfressenden Logistikbauten und Bauverdichtung statt neuer Baugebiete.
Und was ist mit Verwaltungserfahrung? Dazu sind sich Thies Ockelmann und die Grünen einig "Da sollte man mal den Ball flach halten, wir sprechen hier über eine Klein-Verwaltung mit höchstens 40 Mitarbeitern", bringt Grünen-Kreispolitiker Volkmar Block es auf den Punkt.
Wer weitere Infos zum Kandidaten unter: www.thies-ockelmann.de