Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

„Ein Treffpunkt für Alt und Jung“: Auftaktveranstaltung des Forums Rathausplatz Rosengarten / Zweiter Workshop am 12. März

„Hier könnten die Weihnachtsmarkt-Hütten stehen.“ Harald Möhrmann, einer der Köpfe hinter dem Nenndorfer Weihnachtsmarkt, zeichnete auf einem Plan des neuen Rathausvorplatzes ein, wie zukünftig ein Rundgang über den Nenndorfer Weihnachtsmarkt aussehen könnte (Foto). Gemeinsam mit anderen Bürgern der Gemeinde Rosengarten entwickelte er in der Auftaktveranstaltung des Forums Rathausplatz Ideen zur Gestaltung der rund 4.000 Quadratmeter großen Fläche
as. Nenndorf. Ein Beet mit Wildrosen, Sitzplätze oder ein Eiscafé: Die 25 Teilnehmer des ersten Workshops zur Planung des Rathausvorplatzes hatten viele Ideen, wie die Fläche vor dem neuen Rathaus in Nenndorf zukünftig genutzt werden kann. Ziel der Auftaktveranstaltung war es, zunächst einmal Ideen für die Nutzungsmöglichkeiten des Vorplatzes zu sammeln.
Das Stimmungsbild, das Daniel Lichtenstein vom Landschaftsplanungsbüro Lichtenstein und seine Kollegin Anke Lamek zu Beginn der Veranstaltung einholten, zeigte, dass die Anwesenden sich den Rathausvorplatz als Veranstaltungsfläche und als Ort zum Treffen und Verweilen wünschen, der barrierefrei für alle Menschen nutzbar ist und ausreichend Besucherparkplätze bereit hält.
Anschließend wurde es kreativ: Die Bürger stellten ihre Ideen vor. Harald Möhrmann, Mitglied des Fördervereins Jugend- und Altenhilfe für die Nenndorfer Dorfgemeinschaft wünschte sich, dass der Weihnachtsmarkt bei den Planungen berücksichtigt wird. Seine Idee: Am Rand des Platzes kreisförmig angeordnete Buden, die einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt ermöglichen. Eine weitere Idee: Statt jedes Jahr einen neuen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus aufzustellen, könnte von vornherein eine Tanne auf dem neuen Vorplatz eingepflanzt werden.
Anklang fand auch die Idee von Nadja Kuzmenkova, Inhaberin des Eiscafes und Bistros „Nadja“ in Nenndorf, den Vorplatz mit einem Eiscafé zu beleben. „Es fehlt ein barrierefreies Café in Nenndorf.“ Die Leute könnten sich einen Kaffee oder ein Eis holen und das Treiben auf dem Rathausplatz beobachten, so Kuzmenkova.
Weitere Vorschläge: Ein großer Platz, der über die Kirchstraße hinweg Rathaus und Kirche miteinander verbindet sowie ein Rondell mit Bühne. Auch für Jugendliche soll der Platz attraktiver werden, z.B. durch mit halbhohen Hecken eingefasste Sitznischen, die zum „Chillen“ einladen. Bei der Begrünung zeigten sich die Workshop-Teilnehmer ebenfalls kreativ: Rosenbeete, insektenfreundliche Pflanzen oder Obstbäume könnten zukünftig den Vorplatz schmücken.
„Es sind einige tolle Ideen dabei. Ich glaube, dass wir einen schönen Platz erhalten werden“, zeigte sich Bürgermeister Dirk Seidler zufrieden mit dem ersten Workshop. „Die Teilnehmer haben extrem kreativ und sehr offen diskutiert, insgesamt war es eine sehr fruchtbare Veranstaltung“, stimmte der Erste Gemeinderat Carsten Peters zu.
• Wie soll der Rathausvorplatz gestaltet werden - welche Ideen passen zusammen, worauf muss verzichtet werden? Am Montag, 12. März, um 19 Uhr im Rathaus (Bremer Str. 42) in Nenndorf findet der nächste offene Workshop statt. Das Landschaftsplanungsbüro Lichtenstein fertigt anhand der im ersten Workshop erarbeiteten Ideen verschiedene Entwürfe an, die beim zweiten Termin diskutiert werden sollen. „Auch wer nicht beim ersten Termin war, kann beim zweiten Workshop mitmachen“, lädt Peters ein.