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Eine lebensgefährliche Abkürzung

Verbotsschilder reichen nicht aus: Viele Bahnhofsbesucher kürzen über die Gleise ab
Die CDU will das „wilde“ Überqueren der Gleise am Bahnhof Klecken besser verhindert wissen
Das ungesicherte Überqueren der Gleise hat sich am Bahnhof Klecken offenbar zum Volkssport entwickelt. Laut CDU Pressesprecher Axel Krones wählen immer wieder Bahnhofsbesucher die lebensgefährliche Abkürzung direkt über Schienen, um auf die andere Seite des Bahnsteigs zu gelangen, anstatt die sichere Treppe über die Gleise zu nutzen. Abgekürzt werde dabei vor allem unter der Autobrücke (Bürgermeister-Glade-Staße) und am Ende des Bahnsteigs in Richtung Buchholz. Die CDU Rosengarten will das Thema bei der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses auf die Tagesordnung bringen. CDU Pressesprecher Axel Krones: „Appelle an die Vernunft und die sporadischen Kontrollen durch die Polizei am Bahnhof sind nicht ausreichend, es besteht dringender Handlungsbedarf“. Deswegen wollen die Christdemokraten im Rahmen der Ausschusssitzung gemeinsam mit Vertretern der Kommunalpolitik, der Verwaltung und der Deutschen Bahn AG erarbeiten, wie sich das wilde Überqueren der Gleise sinnvoll verhindern lässt. Auf WOCHENBLATT-Nachfrage, welche Maßnahmen vorstellbar seien, erklärte CDU, Vorsitzender Jan Willem Roepert: Denkbar wäre, an den wilden Überquerungspunkten zwischen den Gleisen etwa 1 bis 1,5 Meter hohe Zäune als Hindernisse aufzustellen. Keinesfalls wolle man jedoch den gesamten Bahnsteig mit einem Sicherheitsgitter absperren. Ob am Bahnhof überhaupt Schutzmaßnahmen vorgenommen werden, hängt allerdings davon ab, wie die Deutsche Bahn die Lage beurteilt. Dem Unternehmen obliegt die Verkehrssicherungspflicht am Bahnhof. Sollte der DB-Konzern keinen Handlungsbedarf feststellen, käme laut Verwaltungs-Vize Rainer Alka nur in Frage, das die Gemeinde in Absprache auf eigene Kosten tätig wird. Dafür bedürfe es aber eines klaren Auftrags aus der Politik und vor allem der Zustimmung durch die Deutsche Bahn.