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Eine „Never Ending Story“

Deutlich zu sehen: der Boden des Sportplatzes Dunkenkuhle ist stark abgesackt, die Laufbahn total überwuchert

Sitzung des Ortsrats in Tötensen: Stillstand bei der Sanierung des Sportplatzes Dunkenkuhle

as. Tötensen. Die „Never Ending Story“, wie die Tötenser Ortsbürgermeistern Regina Lutz lakonisch bemerkte, um den Sportplatz Dunkenkuhle konnte auch bei der Sitzung des Ortsrates Tötensen-Westerhof nicht vorangebracht werden.
Die Vertreter der Turnerschaft Westerhof sind sauer. Seit mehr als sieben Jahren warten sie darauf, dass ihr Sportplatz saniert wird. „Ich fühle mich hier zum Narren gehalten, es muss doch möglich sein, so ein Bauvorhaben irgendwann mal abzuschließen“, machte ein Mitglied des Turnvereins seinem Ärger Luft.
Die auf einer ehemaligen Müllkippe errichtete Sportanlage der Turnerschaft Westerhof ist aufgrund einer Absenkung des Bodens stark sanierungsbedürftig, darüber besteht Konsens. Die Frage ist nur, wann und in welcher Form der Platz saniert werden soll. Verhindert wird die erforderliche Sanierung vor allem durch die zu erwartenden Kosten von rund 600.000 Euro, bei denen unklar ist, aus welchen Mitteln sie bezahlt werden sollen.
Der Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, Dirk Seidler, erklärte, dass ursprünglich von einer anderen Finanzlage ausgegangen worden sei. Nun müsse man weitere Finanzierungsquellen finden oder nach günstigeren Varianten als den bereits ermittelten Vorschlägen suchen. Die Ankündigung Seidlers, dass auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten auch die 400-Meter-Laufbahn des Platzes, die die einzige Laufbahn dieser Länge in der Gemeinde Rosengarten ist, zum Opfer fallen könnte, rief bei den Anwesenden Empörung hervor.
Manfred Meyer, ehemaliger Tötenser Bürgermeister und Mitglied im Ortsrat, platzte der Kragen: „Der Sportplatz ist für die Menschen im Ort viel wichtiger als irgendein Parkplatz in Klecken für fremde Leute, der eine Million Euro kostet!“ Es könne nicht sein, dass nach acht Jahren noch nicht einmal ein konkretes Konzept mit einem Kostenvoranschlag vorliege. „Vielleicht muss man dann mal Schulden aufnehmen!“, entgegnete ein Mitglied der Turnerschaft Dirk Seidler, als er wiederholt auf die angespannte Finanzlage der Gemeinde Rosengarten hinwies. Dass der Sportplatz saniert werden müsse, sei klar. Er als Sportler wisse, wie wichtig der Platz für die Gemeinde sei, versuchte Seidler zu beschwichtigen.
Wie geht es jetzt weiter? Dirk Seidler zufolge will der Arbeitskreis nun einen Planer damit beauftragen, nach günstigen Alternativen zu suchen. Diese sollen dann der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt werden, danach werde eine Entscheidung getroffen.
Die Standortsuche für das neue Feuerwehrgerätehaus der Tötenser Wehr stand auch auf der Agenda der Sitzung des Ortsrates. Mögliche Standorte sind bereits gefunden, Regina Lutz zufolge solle auf der nächsten Sitzung des Feuerschutzausschusses eine Empfehlung für einen Standort ausgesprochen werden.