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Europa ist zu abstrakt für den Bürger

Zeichen für Einigkeit: Eine gemeinsame Flagge. Viele Europäer verbinden mit der EU jedoch nur lähmende Bürokratie und lebensfernen Richtlinienwahn
mi. Rosengarten. „Europa muss erlebbarer werden, um es stärker in die Köpfe der Bürger zu bringen.“ Dieses Fazit steht am Ende eines Treffens der Europaunion Lüneburg Harburg-Land mit den Parteien in der Gemeinde Rosengarten im Landkreis Harburg. Unter dem Motto „Jahr der Unionsbürger“ diskutierten Regina Lutz (SPD), Jan-Willem Roepert (CDU), Volkmar Block (Grüne), Peter Relotius (UWR) und Joachim Becker (FDP) mit Irene Dilger und Wolfgang-Peter Paul von der Europaunion.
Viele Themen und Beschlüsse in Brüssel seien weit von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt. Wenn die EU nicht nur als ein abstraktes Konstrukt aus Beschlüssen, Verordnungen und Richtlinien wahrgenommen werden soll, müsse sie näher an die Bürger heranrücken, so die Politiker.
Diskutiert wurde auch über ein Wahlrecht für EU-Ausländer auf Landes- oder Bundesebene, außerdem ging es um die unveräußerlichen Grundrechte für EU-Bürger. Hier stimmten alle Anwesenden überein, dass es Ziel sein müsse, sich auf die demokratischen und freiheitlichen Fundamente Europas zu besinnen. Nur so sei der Weg zu einem solidarischen, gerechten und verantwortungsvollen Europa gangbar.