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Kreisel in Nenndorf ist schon kaputt / Landkreis sieht Baufirma in der Pflicht

Deutlich zu sehen: Die umfassenden Steine sind rissig und teilweise abgeplatzt
mi. Nenndorf. Pfusch, schlechtes Material oder Pech? Der Kreisverkehr an der Bremer Straße in Nenndorf ist noch nicht einmal offiziell eröffnet und schon kaputt. Erst seit einem Monat ist das Bauwerk für den Verkehr freigegeben und zeigt schon deutliche „Abnutzungserscheinungen“. Die Steine, die den inneren Ring des Kreisverkehrs umfassen, sind an mehren Stellen rissig und teilweise sogar schon abgeplatzt. Der Grund ist laut Beobachtern, dass der Kreisel vor allem für lange Lastwagen mit Anhänger sehr eng ist, so das die Brummis beim Aus- und Einfahren gegen die Begrenzung donnern.
Die Baustelle an der Bremer Straße war in der Vergangenheit für Nenndorfer Bürger und Gewerbetreibenden immer wieder zur Geduldsprobe geworden. Geschäfte waren nicht zu erreichen, zeitweilig konnten selbst Fußgänger die Bremer Straße kaum überqueren. Dazu kam eine deutliche Verzögerungen bei den Arbeiten eigentlich sollte der Kreisel schon im Juni fertig sein, dann wurde es August. Die Gründe: unerwartet entdeckte Versorgungsleitungen und das fälschliche Aufreißen einer intakten Kanalleitung.
Und jetzt soll das 700.000 Euro teure Bauwerk schon kaputt sein?
Der Gemeinde Rosengarten, die den Kreisel gemeinsam mit dem Landkreis Harburg finanzierte, ist das Problem laut Hauptamtsleiter Rainer Alka bekannt. „Ich habe diese Beobachtung dem Landkreis mitgeteilt“, sagt Hauptamtsleiter Rainer Alka. Dass Autos oder Lkws, gegen die Begrenzung fahren, könne, so Alka, gar nicht verhindert werden, dass müssten die Steine aushalten, sagt der Verwaltungs-Vize
Beim Landkreis Harburg kann man sich das Zustandekommen der Beschädigung nicht erklären. Der Kreisverkehr sei aber auch für Lkw. ausreichend dimensioniert. Weitere Kosten kommen laut Kreissprecher Johannes Freudewald auf den Kreis durch die Beschädigungen nicht zu. Der Grund: Die endgültige Bauabnahme durch den Landkreis ist noch nicht erfolg. Freudewald: Wir gehen davon aus, dass die Baufirma den Schaden behebt und auch die Kosten trägt.“