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Leerstand am Fachmarktzentrum Nenndorf - Neuer Investor im Spiel

Kein Aushängeschild: Leerstand neben dem neuen Fachmarktzentrum. Einen Nutzer für die Aldi-Alt-Immobilie zu finden, ist offenbar schwer
mi. Nenndorf. Das neue Nenndorfer Fachmarktzentrum kommt - dem häufig vollen Parkplatz nach zu urteilen - beim Kunden an. Um so ärgerlicher ist da, dass nach wie vor die leerstehende Aldi-Alt-Immobilie neben dem Edeka-Markt von Herbert Meyer das Gesamtbild eines prosperierenden Grundzentrums trübt. Was genau dort geschehen soll, darüber herrscht offenbar Unklarheit. Verhandelt wird zwischen Aldi und Edeka, außerdem ist die Rede von einem Sportartikel-Anbieter, der Interesse an dem Gebäude haben soll.
„Ich bin nach wie vor daran interessiert, die Immobilie auf dem Nachbargrundstück zu übernehmen - schließlich ist sie für mich die einzige Möglichkeit vor Ort zu erweitern“, sagt Herbert Meyer, Inhaber des angrenzenden Edeka-Marktes. Wenn das stimmt, warum dauern dann die Verhandlungen so lange? Dazu wollte oder konnte Herbert Meyer nichts Neues berichten. Die Vertragsabstimmungen zwischen Edeka und Aldi-Nord zögen sich hin.
Bei der Aldi-Nord, die für die Immobilie zuständig ist, bestätigt man Verhandlungen mit Edeka, die nach Aussage eines Unternehmenssprecher kurz vor dem Abschluss stünden.
Eine Nutzung der Immobilie würde man auch bei der Gemeinde Rosengarten sehr begrüßen. „Leerstand ist schließlich nie gut“, so Verwaltungs-Vize Carsten Peters. Laut Peters sei auf dem Grundstück derzeit laut Bebauungsplan allerdings nur die Ansiedlung von Lebensmittelgewerbe zulässig.
Könnte hier das Problem für die Verzögerungen bei der Neuvermietung oder dem Verkauf der Immobilie liegen? Denn Fakt ist: Als Lebensmittelanbieter kommt wohl nur Herbert Meyer in Frage. Alles andere wäre ein Affront gegenüber Meyer, der schließlich auf der direkt angrenzenden Fläche seinen Edeka-Markt betreibt.
Was aber wenn sich Edeka und Aldi-Nord doch nicht einig werden? Laut WOCHENBLATT-Information soll sich außer Edeka auch ein Sportartikel-Anbieter für die Immobilie interessieren. Das wollte allerdings keiner der Beteiligten kommentieren. Für den neuen Interessenten müsste die Gemeinde zudem die Beschränkung auf Lebensmittelgewerbe im Bebauungsplan aufheben.
Laut Carsten Peters wäre das grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass angrenzende Mittelzentren wie Buchholz nachweislich nicht benachteiligt werden. Potenziellen Investoren dürfte das zu unsicher sein. Wer will schon eine Immobilie kaufen, ohne vorher zu wissen, welche Nutzung letztlich möglich sein wird?