Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Nachverdichtung in Eckel und Baugebiet Grotesche Heide Thema im Bauausschuss

Auch in Eckel möchte die Gemeinde Möglichkeiten zur Nachverdichtung schaffen: Laut Rahmenplan könnten im Gebiet „Eichenstraße Süd“ 13 Häuser (rot) Platz finden (Foto: Foto: Foto: Google,Entwurf: Planungsbüro Patt, Montage: msr)
as. Eckel. Die behutsame Innenverdichtung ist eines der Ziele des Entwicklungskonzeptes Rosengarten 2030. Wie das in Eckel aussehen könnte, das ist u.a. Thema auf der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Dienstag, 21. März, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Bremer Str. 42) in Nenndorf.
Die Gemeinde stellt einen Rahmenplan für das Gebiet östlich der Neu-Eckeler Straße und südlich der Eichenstraße vor. Das Gebiet schließt auch das alte Betriebsgelände des Sägewerks mit ein.
Dem Entwurf des Planungsbüros Patt zufolge, könnten auf der Fläche insgesamt 13 Grundstücke geschaffen werden. Im östlichen Teilbereich, der das Gelände des ehemaligen Sägewerks mit einschließt, könnten fünf bis sechs Einzelhäuser errichtet werden. Im westlichen Teilbereich finden etwa sieben Grundstücke Platz. Beide Bereiche könnten über Anliegerstraßen erschlossen werden. „Es handelt sich hierbei erstmal um einen Vorschlag, eine Diskussionsgrundlage, wie in diesem Gebiet eine Verdichtung aussehen könnte“, sagt der Erste Gemeinderat Carsten Peters. Abzuwarten sei, ob und wie eine Bebauung der Hinterlieger-Grundstücke von Politik und Anwohnern angenommen werde, so Peters.
Wie wichtig eine frühzeitige öffentliche Beteiligung ist, zeigt auch die Entwicklung des Bebauungsplans für das Baugebiet „Grotesche Heide“, die ebenfalls auf der Tagesordnung des Ausschusses steht. Die Gemeinde hatte der Öffentlichkeit zwei mögliche Erschließungsvarianten zur Diskussion gestellt. Unter Hinzuziehung des Nenndorfer Ortsrates soll der Ausschuss jetzt entscheiden, welche Variante weiterverfolgt werden soll. Dabei werden auch die eingegangenen Stellungnahmen diskutiert.
In Variante eins finden 33 Ein- bis Zweifamilienhäuser als Einzelhäuser, sieben Doppelhäuser und drei Mehrfamilienhäuser mit vier bis sechs Wohneinheiten auf dem Gelände Platz. Jedes Haus ist an die Wohnstraße angeschlossen, die ringförmig durch die Siedlung verläuft.
Variante zwei sieht 29 Ein- bis Zweifamilienhäuser als Einzelhäuser, acht Doppelhäuser und drei Mehrfamilienhäuser vor. Auch im südlichen Plangebiet sind die Häuser direkt an die ringförmige Wohnstraße angeschlossen, die Gebäude im nördlichen Bereich werden mittels Stichstraßen an die Wohnstraße angebunden.