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Nenndorf: Kindergartengebühren werden angepasst

„Den prozentualen Ansatz reduzieren“, hat die Verwaltung vorgeschlagen

Neue Kita-Entgelte sollen noch 2016 festgesetzt werden


ab. Nenndorf. Wie von der Politik gefordert, soll es noch in diesem Jahr eine neue Anpassung der Kitagebühren in der Gemeinde Rosengarten geben. Grund: Die Gemeinde würde aufgrund der im Frühjahr neu beschlossenen Gebühren ein Plus erwirtschaften. Das sei nicht vorgesehen, sagt Carsten Peters von der Gemeindeverwaltung. „Mit den Kitagebühren wollen wir keinen Gewinn erzielen, sondern als Ergebnis eine Null sehen.“ Bei einer aktuellen Überprüfung habe sich jetzt herausgestellt, dass die vom Rat festgelegte Summe von 50.000 Euro überschritten wird.

Ein Vorschlag der Verwaltung lautet nun, den prozentualen Ansatz wieder zu reduzieren. Das zuvor eingeführte Gebührensystem habe sich außerdem in Teilen als ungerecht herausgestellt, sagt Rosengarten-Bürgermeister Dirk Seidler. „Bereits ein minimaler Betrag hat bei einigen Eltern dafür gesorgt, dass sie in der höheren Gebührenstufe gelandet sind und damit genauso viel zahlen mussten wie Eltern mit einem wesentlich höheren Einkommen“, so Seidler.

Bislang liegt der Mindestbeitrag von 100 Euro bei einem Einkommen bis 2.000 Euro, danach werden sechs Prozent des Bruttogehaltes als Gebühren fällig. Ab 8.000 Euro muss der Höchstsatz von 480 Euro gezahlt werden. Anhand einer Einkommensüberprüfung hatte die Verwaltung festgestellt, dass es weniger
Geringverdiener und mehr besser Verdienende gibt, als bisher angenommen. „Wir gehen davon aus, dass zukünftig alle Eltern weniger zahlen“, schätzt Carsten Peters.
Die neue Gebührenregelung wird am 13. September im Ausschuss beraten und am 29. September dem Gemeinderat vorgelegt.