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Neue Bauvoranfrage in Alvesen

Ein idyllisches Fleckchen: Hinter viel Grün befinden sich die Wochenendhäuser in Alvesen. Wird die Fläche neu bebaut, müssen sie weichen (Foto: (ab/Montage: MSR))

Ortsrat Ehestorf-Alvesen thematisiert unter anderem das Wochenendhausgebiet


ab. Ehestorf/Alvesen. Bei der jüngsten Ortsratsitzung der Ehestorfer und Alveser im Gasthaus zum Kiekeberg standen Themen auf der Tagesordnung, die einigen Anwohnern neuen Zündstoff liefern dürften. So gab Ortsbürgermeister Klaus Meyer-Greve (SPD) bekannt, dass eine neue Bauvoranfrage für das Wochenendhausgebiet in Alvesen nahe der Gaststätte „Kajüte“ vorliege. Der Grundstückseigentümer plane im oberen Teil des Gebietes die Errichtung dreier Wohnhäuser. Im Klartext heißt das: Die derzeitige Bebauung muss weichen. Außer den Wochenendhäusern könnte das, laut Meyer-Greve, gegebenenfalls weitere Gebäude betreffen. Zum WOCHENBLATT sagte der Ortsbürgermeister, dass es schwierig werde, diesen Antrag abzulehnen. „Wir sollten dort eine Überplanung vornehmen und diese Entwicklung im Auge behalten. Sonst können wir nachher keinen Einfluss mehr darauf nehmen.“

Schon im Vorwege hatte das Thema für Unruhe unter den dortigen Bewohnern gesorgt. In einer früheren Ortsratssitzung hatten sich Anwohner bereits zu dem Vorhaben geäußert und ihre Sorgen vorgebracht. Eigene Grundstücke könnten durch eine Verdichtung verkleinert werden, wenn sich das Areal zu einem Wohngebiet vergrößere. Der Anwohnerverkehr werde zunehmen und dazu müsste es eine neue Erschließung in Form einer größeren Straße geben. Die Bürger monierten, dass eine neue Wohnbebauung außerdem die Sicht auf die Natur beeinträchtige. Zudem bezweifelten sie, ob eine Wohnbebauung anstelle der kleinen Wochenendhäuser rechtens sei. Kurzum: Die Anwohner befürchten starke Einschränkungen ihrer derzeitigen Lebensqualität.

• Auch die Sanierung der Straße „Hohlredder“ war Thema der Sitzung. Als Baubeginn wurde Anfang Oktober angegeben, Bauende soll Mitte Dezember sein. Angedacht sei, im „Hohlredder“ eine Einbahnstraßenregelung einzuführen. Bereits jetzt sei der obere Teil sehr schmal und werde durch die geplanten Baumaßnahmen noch schmaler. Mithilfe eines kleinen Fragebogens wollen die Ortsratspolitiker in Kürze bei den Anwohnern der Straße Meinungen einholen.