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Parkplatz-Chaos am Bahnhof Klecken "Nur Schilder aufstellen reicht nicht "

An der Einfahrt zum P+R-Parkplatz in Klecken stehen jetzt Parkverbotsschilder. Nur werden die Verbote auch ausreichend durchgesetzt? (Foto: oh)
mi. Rosengarten. Was bringt ein Verbot, das nicht kontrolliert wird? Diese Frage richtet Helmut Bundrock an das Ordnungsamt der Gemeinde Rosengarten. Helmut Bundrock, der am Bahnhof Klecken wohnt, ärgert sich darüber, dass die Gemeinde am Bahnhof Parkverbotsschilder aufstellt, Übertritte aber nicht ahndet.
Die Parkplatzsituation am Bahnhof in Klecken ist nicht nur für Pendler ein Ärgernis, für Anwohner gerät sie regelmäßig zur Geduldsprobe. Grünflächen und sogar Einfahrten werden zugeparkt.
Jetzt hat die Gemeinde Rosengarten endlich die von Anwohnern vielfach geforderten Parkverbotsschilder aufgestellt. Kosten der Aktion: rund 300 Euro. Verboten ist jetzt zum Beispiel, das Auto auf der Einfahrt zum P+R-Parkplatz einfach rechts am Grünstreifen abzustellen.
Anwohner, die hofften, dass sich die Situation dadurch bessert, wurden jedoch enttäuscht. „Trotz der Schilder stehen die Autos immer noch ständig dort“, sagt Helmut Bundrock. Ein Anruf bei der Polizei brachte nichts. Sie seien nicht für den ruhenden Verkehr zuständig, das sei Sache der Gemeinde Rosengarten, teilten die Beamten dem verzweifelten Anwohner mit.
Aber warum ahndet das zuständige Ordnungsamt in Rosengarten das Falschparken nicht?
Hauptamtsleiter Rainer Alka erklärt dazu auf Nachfrage des WOCHENBLATT: „Wenn wir Schilder aufstellen, kontrollieren wir auch.“ Personell könne die Gemeinde es allerdings nicht leisten, jeden Tag vor Ort zu sein. Selbstverständlich werde aber unregelmäßig die Einhaltung der Parkverbote überprüft und Verstöße auch geahndet. Des Weiteren gehe man natürlich auch davon aus, dass Autofahrer die Botschaft der Schilder verstehen und sich daran halten.