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Querungshilfe am Ortseingang Langenrehm kommt

Für Schulkinder dringend erforderlich: die Querungshilfe am Ortseingang Langenrehm

Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm greift bei Vorhaben „Querungshilfe“


ab. Emsen/Langenrehm. Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: Für den Bau der Querungshilfe an der Emsener Dorfstraße am Ortseingang Langenrehm in der Gemeinde Rosengarten gibt es grünes Licht. Darüber informiert jetzt Hans-Herrmann Böttcher, Ortsbürgermeister von Emsen und Langenrehm auf Nachfrage des WOCHENBLATT. „In den ersten Berechnungen war dieses Projekt sehr teuer, sie wurden noch einmal überarbeitet“, sagt Böttcher.

Seit einigen Jahren steht das Einrichten einer Querungshilfe schon auf der Agenda der ortsansässigen Politiker: Denn vor allem für Schulkinder ist es gefährlich, wenn sie die Kreisstraße überqueren wollen, um die gegenüberliegende Bushaltestelle zu erreichen.

Das Vorhaben wird ungefähr zu 50 Prozent aus Mitteln des Förderprogramms zur Dorferneuerung des Landes Niedersachsen finanziert und schlägt mit rund 200.000 Euro zu Buche. Die andere Hälfte geht zulasten der Gemeinde, sprich der Steuerzahler. Eine einfache Querungshilfe würde nach WOCHENBLATT-Recherchen 30.000 Euro kosten, doch in Langenrehm muss auch der Radweg neu gestaltet werden. Ca. 30 Meter der Weglänge müssen nach jüngsten Straßenbaurichtlinien auf zwei Meter verbreitert werden. Doch diese Vorschrift ist aus Sicht der Anwohner schwer nachzuvollziehen, findet Böttcher. „Auf diesem Stück begegnen sich täglich ungefähr fünf Radfahrer“, sagt er. „Im Ort selbst hätten wir wesentlich sanierungsbedürf-tigere Radwege.“ Der Ortsbürgermeister hofft, dass auch diese bald in Angriff genommen werden, doch das sei Sache des Landkreises Harburg.

Bei den Neuberechnungen konnten die Kosten für das Vorhaben Querungshilfe um ca. 100.000 Euro reduziert werden. Allein 15.000 Euro würden eingespart, so Böttcher, weil die nach Fertigstellung der Querungshilfe erforderliche Baumbepflanzung gemeinsam mit engagierten Bürgern aus dem Ort übernommen werde.

Die für das Förderprogramm verwendeten Gelder stammen aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln. Als eine von wenigen Gemeinden aus der Region war es Emsen/Langenrehm im Jahr 2009 gelungen, in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen zu werden.

Umgesetzt wurden mit den Fördermitteln bisher die Erneuerung des Dorfgemeinschaftshauses in Emsen sowie die Restaurierung der Stellmacherei in Langenrehm, an der der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg ebenfalls beteiligt ist. Neben dem Projekt Querungshilfe steht auch der Dangersener Weg auf dem Plan: Dieser soll mithilfe der Fördermittel in den Jahren 2017/2018 saniert werden.

Im Jahr 2018 läuft das Förderprogramm aus.