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Regulierung ist Sache des Marktes: Gewerbeverein Rosengarten kritisiert Raumordnungsprogramm

mi. Rosengarten. Der Gewerbeverein Rosengarten kritisiert die wirtschaftlichen Festschreibungen des Regionalen Raumordnungsprogramms für die Gemeinde Rosengarten. Besonders dabei in der Kritik stehen Beschränkungen bei den Betriebsgrößen und die massive Regulierung von Siedlungsstrukturen.
In der Siedlungs- und Versorgungsstruktur seien die Regulierungen für zentrale Siedlungsgebiete nicht hinnehmbar, heißt es in einer Stellungnahme des Vereinsvorstands. Die ausschließliche Festlegung auf die Orte Nenndorf, Eckel und Klecken für wirtschaftliches Wachstum, wie sie das RRP vorsieht, widerspreche der freien Wahl bei der Schaffung von Gewerbeflächen innerhalb von Mischgebieten der nördlichen Gemeindedörfer. „In Rosengarten muss flächig die Zulassung von mittelständischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben erhalten bleiben“, heißt es in dem Schreiben.
Ähnliches gelte für die Siedlungsstruktur, deren Wachstum auch außerhalb der Zentren gesichert werden müsse. „Der sogenannte. Speckgürtel muss dieser Bezeichnung auch Rechnung tragen. Rosengarten muss wachsen, auch in nicht zentralen Siedlungsgebieten“, fordern die Gewerbevertreter.
Unverständlich sei auch auch, dass, das RRP die Entwicklungsschwerpunkte der Gemeinde Rosengarten lediglich auf den Tourismus reduzierte.
Im Energiesektor machen sich die Gewerbetreibenden für die Erhaltung und Schaffung von Gebieten für Windkraftanlagen stark. Eine Beschneidung dieser Gebiete bezeichnet der Verein als „wirtschaftlich und ökologisch nicht machbar.“
Äußerst kritisch sehen die Vertreter der Gewerbeinteressen in Rosengarten die im RRP vorgenommene Beschränkung von Betriebsgrößen. „Es ist Unternehmen nicht zumutbar, von vornherein in der Größe beschränkt zu werden, dies ist ausschließlich eine Sache des Marktes und nicht der Regulierungsbehörden“, kritisiert der Verein. Eine Regulierung von Betriebsgrößen außerhalb geltender Umweltgesetze sei deswegen grundsätzlich abzulehnen.