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SPD Rosengarten fehlt ein Parteichef / Dietmar Stadie ausgezeichnet

Dietmar Stadie erhielt die Willy-Brandt-Medaille
mi. Rosengarten. Führungswechsel mit Hindernissen bei der SPD Rosengarten. Nach dem Regina Lutz ihr Amt als Vorsitzende des Ortsvereins Rosengarten auf der Jahreshauptversammlung zur Verfügung stellte, konnte der Posten vorerst nicht besetzt werden.
Regina Lutz führte die SPD-Rosengarten 17 Jahre lang. Sie stelle sich nicht mehr zur Wahl, weil sie sich voll auf ihr seit 2013 übernommenes Amt als Ortsbürgermeisterin von Tötensen-Westerhof sowie auf ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe konzentrieren wolle, so die langjährige Vorsitzende. Dem Vorstand werde sie aber in Zukunft als Beisitzerin zur Seite stehen. Bitter für die Rosengartener Sozialdemokraten: Hans-Joachim Jungblut, der die Nachfolge von Regina Lutz antreten sollte, konnte aufgrund einer Krankheit auf der Versammlung nicht anwesend sein. Seine Wahl soll, nach auch Auskunft der neu gewählten zweiten Vorsitzenden Britta Weimann, in spätestens zwei Monaten nachgeholt werden. Nachteile im Kommunalwahlkampf befürchtet man bei den Sozialdemokraten aber nicht. Britta Weimann: „Wir sind ein eingespieltes Team und können diese kurze Zeit ohne ersten Vorsitzenden locker und ohne Probleme bewältigen.“
Erfreulich verlief die Versammlung für Rosengartens ehemaligen Bürgermeister Dietmar Stadie, der für seine Verdienste mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet wurde. Die nach dem ehemaligen Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt benannte Medaille ist die höchste Auszeichnung in der Partei. Außerdem wurden Dietmar Stadie und seine Frau Helga für 40-jährige Parteimitgliedschaft geehrt.