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Was lange währt, wird endlich gut?

Müssen die Jugendlichen in den Norddörfern der Gemeinde Rosengarten doch noch länger auf ihre Freizeitanlage warten? Eigentlich sollte es jetzt endlich losgehen mit dem Bau der Anlage. Die Untergrundarbeiten sollten in vollem Gange sein. Doch Bodenproben haben ergeben, dass ein Teil der Fläche mit Schadstoffen belastet ist. Jetzt sucht die Gemeinde nach alternativen Standorten in Vahrendorf
Freizeitanlage Vahrendorf: Boden belastet / Gemeinde sucht nach neuen Standorten

as. Vahrendorf. Der Standort war gefunden, die Anlage geplant, das Geld im Haushalt bereitgestellt: Es sah so aus, als ob die Freizeitanlage in Vahrendorf jetzt endlich auf einem guten Weg ist (das WOCHENBLATT berichtete). Das allein hatte immerhin fünf Jahre gedauert. Doch jetzt muss die Gemeinde Rosengarten einen neuen Standort für die Anlage suchen: Bodenproben haben ergeben, dass ein Teil der Fläche belastet ist.
Die Freizeitanlage sollte auf der 600 Quadratmeter großen Fläche hinter dem Fußballplatz, an der Querstraße zwischen Harburger Straße (K26) und Appelbütteler Straße (K20), errichtet werden. "Bei den entnommenen Proben wurden in einem kleinen Teilbereich des Geländes hohe PBC-Werte festgestellt", sagt der Erste Gemeinderat Carsten Peters. Bei dem betroffenen Teil handelt es sich um das Überbleibsel eines Parkplatzes. Damit die Freizeitanlage am ursprünglichen Standort bleiben kann, müsste der Boden ausgetauscht werden, das ist aufwendig und teuer. Alternativ muss ein neuer Standort gefunden werden. Die Verwaltung sucht deshalb nach einer geeigneten Fläche in Vahrendorf.
Der Bau einer Skateranlage für die Norddörfer (Sottorf, Vahrendorf, Ehestorf und Alvesen) wurde bereits 2013 beschlossen und damals auch schon Geld im Haushalt bereitgestellt. Dann passierte lange Zeit - nichts. Vier Jahre später, 2017, wurden die Planungen wieder aufgenommen. Eine erneute Befragung der Jugendlichen ergab, dass die Skateranlage nicht mehr gewünscht war, stattdessen soll in Vahrendorf eine Freizeitanlage mit einer Parcours-Fläche, Tischtennisplatte, Basketballkorb und Unterstand sowie einer Rasenfläche für insgesamt 115.000 Euro gebaut werden.
"An diesen Plänen ändert sich auch nichts", betont Peters. Durch den Standortwechsel sollen laut Carsten Peters keine zusätzlichen Kosten entstehen. Zudem sei auch die bisher vorgesehene Fläche gepachtet gewesen.
Aber der Standortwechsel verzögert den Ablauf, denn die neue Fläche muss erst noch im Ausschuss diskutiert werden. "Wir sind aber zuversichtlich, dass wir schnell ein geeignetes Areal finden und es zügig weitergeht", so Peters. Auch der Vahrendorfer Ortsbürgermeister Klaus-Wilfried Kienert ist zuversichtlich, dass das Projekt ohne große Verzögerungen umgesetzt werden kann. "Wir sind uns alle einig, dass es schnell gehen muss", so Kienert. Auch Axel Krones, Ortsbürgermeister von Ehestorf-Alvesen, hofft, dass mit dem Bau der Anlage zügig begonnen werden kann. "Die Jugendlichen, die 2013 befragt wurden, haben jetzt schon einen Führerschein. Hoffen wir, dass es jetzt nicht wieder vier Jahre dauert."