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Bußgeldkatalog: Höhere Strafe für Nichtbilden der Rettungsgasse

Ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen (Foto: archiv)
(as). Der Bußgeldkatalog wurde angepasst und einige Strafen erhöht. Ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung kann ganz schön teuer werden. Hier die wichtigsten Änderungen, die ab sofort gültig sind:
• Rettungsgasse: Bei stockendem Verkehr oder Stau auf einer Autobahn oder Außerortsstraße muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer sich nicht daran hält, hat mit hohen Geldstrafen zu rechnen: Das Bußgeld kann von 200 bis 320 Euro betragen, zusätzlich kann es einen Monat Fahrverbot geben.
• Einsatzfahrzeugen Platz machen: Einem Einsatzfahrzeug, das mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn unterwegs ist, im Weg zu stehen, wird teuer: Wer nicht sofort freie Bahn schafft, muss mit einem Bußgeld von 240 bis 320 Euro, in jedem Fall aber mit einem Monat Fahrverbot rechnen.
• Handy am Steuer: Wer während des Fahrens an seinem Handy oder Smartphone herumfummelt, zahlt zukünftig mindestens 100 Euro Strafe, wer dabei andere gefährdet oder beschädigt zahlt bis zu 200 Euro und muss einen Monat lang den Führerschein abgeben. Auch Fahrradfahrer sollten das Handy zukünftig in der Tasche lassen, werden sie mit dem Handy erwischt, zahlen sie 55 Euro. Diese Regelung betrifft nicht nur Mobiltelefone, sondern u.a. auch Tablets, E-Book-Reader und Videobrillen.
• Vermummung: Das Gesicht des Fahrers muss erkennbar sein. Wer mit verdecktem oder verhüllten Gesicht hinterm Steuer sitzt, muss 60 Euro zahlen.
• Gewichts- und Größenvorgaben beachten: Wer mit seinem Fahrzeug die Angaben zum Höchstgewicht oder der Höhenbeschränkung auf einer Straße missachtet, wird mit 500 Euro und zwei Monaten Fahrverbot bestraft.