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Ernährungstipp: Regionale Speisen, die von innen wärmen

(nw). Karin Maring (58), Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für die WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.
Ihr Ernährungstipp - wärmende Speisen: "Wenn es draußen so richtig ungemütlich und kalt ist, haben wir Lust auf warme Gerichte. Erfreulicherweise ist das regionale Angebot an Lebensmitteln dafür prima geeignet. Ein kräftiger Eintopf mit Kartoffeln oder Kohl schmeckt jetzt besser als Rohkost. Bratapfel oder gedünstete Birne regulieren den Wärmehaushalt des Körpers besser als Melone. Frische Früchte, Salate, wasserhaltige Gemüsesorten und Kräuter wie Minze dagegen tragen im Sommer zu Abkühlung bei. Wintergewürze wie Ingwer, Nelken, Muskatnuss, Kurkuma oder Zimt verstärken das wärmende Gefühl. Ein gewisses Maß an Schärfe, etwa durch Pfeffer oder Chili, wirkt antibakteriell und fördert die Durchblutung und die Abwehrkräfte. Die Ausschüttung von Glückshormonen ist ein angenehmer Nebeneffekt. Da Currypulver je nach Mischung viele unterschiedliche wärmende Gewürze enthält, eignet es sich besonders gut für Gerichte in der kalten Jahreszeit."
Probier-Tipp: Für eine "Möhren-Curry-Suppe" vier Möhren schälen und würfeln oder in Scheiben schneiden. Eine Zwiebel würfeln und in zwei Esslöffel Öl andünsten, ein Esslöffel Currypulver hinzufügen und darin erhitzen. Mit einem halben Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe und einer Tasse Kokosmilch ablöschen. Nach zehn Minuten Kochzeit pürieren, mit Salz, Honig oder Zucker und etwas Orangensaft abschmecken und mit angerösteten, gehackten Haselnüssen servieren. Guten Appetit!