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Genmais ist nur Kinderkram: Ausstellung am Kiekeberg zeigt die Möglichkeiten und Risiken der Gentechnik

Gentechnik: Wenn der Mensch Schöpfer spielt, kann auch die Ampeltomate möglich werden (Foto: Foto: Fotolia © seerocka)
(mi.) Derzeit scheiden sich die Geister an der Debatte um die EU-weite Zulassung der genveränderten Maissorte 1507. Für ihre Enthaltung bei der Abstimmung über die Zulassung der Gen-Maissorte wird die Bundesregierung auch aus Niedersachsen scharf kritisiert.
Das Erbgut der Maispflanze 1507 wurde so verändert, dass es auch durch ein aggressives Pflanzenschutzmittel nicht geschädigt wird.
Doch „1507“ ist eigentlich Kinderkram verglichen mit der Zukunft, die die Gentechnik für uns bereit hält: Frei nach dem dem Motto „Alles neu macht der Mensch“ forschen Wissenschaftler weltweit an Einsatzmöglichkeiten für Genmanipulation in Ernährung und Alltag. Wie wäre es zum Beispiel mit mehr Vitamin C im grünen Salat? Kein Problem! Ein Ratten-Gen, das in die DNA des Gemüses eingebaut wird, macht es möglich. Eine Zusatz-Portion Nikotin im Glimm-stengel? Auch dafür gibt es eine Lösung - Hamster-Erbgut im Tabak.
Diese „Kreationen“ haben es allerdings bis jetzt noch nicht aus dem Labor heraus geschafft - noch nicht? Wer wissen möchte, welche Rolle die Genechnik schon heute für unseren Alltag spielt, sollte sich die neue Ausstellung „Aus dem Gen-Labor auf den Teller“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg anschauen.