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Angeblicher Mord war ein Suizid

thl. Salzhausen. "In Salzhausen wurde eine Frauenleiche gefunden, die mehrere Messerstiche aufwies." Solche und ähnliche Anrufe gab es in den vergangenen Tagen vermehrt in der WOCHENBLATT-Redaktion. Dabei wurde eine Frau als Opfer genannt, die stets zu Fuß unterwegs gewesen war und versucht hatte, auf der Straße ihre Bilder zu verkaufen. Ein Mord und die Polizei gibt keine Pressemitteilung dazu heraus?
Sofort lief in der Redaktion die Recherche an. Ein erster Anruf bei der Polizei brachte keine Erkenntnisse. Man wisse von nichts, hieß es da. Doch diese Auskunft machte die Sache noch interessanter. Immerhin gab es mehrere solcher Hinweise von Lesern. Daher stellte sich die Frage: Blocken die Beamten aus irgendwelchen unbekannten Gründen eine Veröffentlichung ab?
Nach mehrere Telefonaten dann endlich das Ergebnis: Die genannte Frau ist tatsächlich verstorben. Allerdings wurde sie kein Opfer eines Gewaltverbrechens, sondern hat einen Suizid begangen. Diesen allerdings nicht in Salzhausen sondern in Lüneburg. Und das auch nicht erst jetzt, sondern bereits im April.
Bleibt die Frage, wie es in Salzhausen zu solchen Gerüchten kommt?