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Geisterfahrer: Es war ein Suizid

Der Wagen des Geisterfahrers (Foto: Feuerwehr)
thl. Egestorf. Jetzt ist es Gewissheit! "Der schwere Verkehrsunfall, bei dem am Dienstagmorgen auf der A7 zwei Menschen starben, ist nach jetzigem Ermittlungsstand das traurige Ergebnis eines Suizides", sagt Polizeisprecher Jan Krüger. Bei der Befragung der Hinterbliebenen des 47-jährigen Bispingers seien die Beamten der Autobahnpolizei auf erhebliche Spannungen im familiären Umfeld des Mannes gestoßen.
"Weiterhin ist die Fahrtstrecke, die der 47-Jährige auf der falschen Fahrbahnseite zurückgelegt hat, kaum mit einem fahrlässigen Verhalten in Einklang zu bringen", so Krüger weiter. Unklar sei allerdings noch, ob der Audifahrer an der Anschlussstelle Bispingen oder von der Raststätte Brunautal in den Gegenverkehr gefahren ist. "Bis zur Unfallstelle hat er allerdings rund zehn Kilometer zurückgelegt, vorbei an zwei Anschlussstellen, die ein Anhalten oder Abfahren ermöglicht hätten", sagt der Polzeisprecher.
Deshalb gehe man davon aus, dass der Mann vorsätzlich auf die Gegenfahrbahn gefahren sei und den VW Golf des Siegburgers ebenfalls vorsätzlich frontal gerammt habe.
Um den Beginn der Geisterfahrt zu rekonstruieren, sucht die Polizei immer noch Zeugen, die entsprechende Beobachtungen im Bereich der Anschlussstelle Bispingen oder der Raststätte Brunautal gemacht haben. Hinweise an Telefon 04171 - 796200.

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