Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Munition an Bord, aber keine Brille

Die Munitionskisten waren nicht korrekt gekennzeichnet (Foto: Polizei)
thl. Garlstorf. Gefahrguttransporte hatte jetzt die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg bei einer Aktion auf der A7 im Landkreis Harburg im Visier. Dabei waren 16 Beamte im Einsatz. Es wurden 21 Fahrzeuge überprüft, bei 13 gab es Beanstandungen, die zwar in der Mehrzahl geringfügig waren, in einigen Fällen wurde aber die Weiterfahrt untersagt.
Ein "internationaler" Transport (rumänischer Fahrer, slowenisch/niederländische Fahrzeugkombination) mit 22 Tonnen Gefahrgut an Bord wurde vorübergehend stillgelegt. Zum einen war die Ladung unzureichend gesichert, zum anderen hatte der Trucker keine Unfallmerkblätter an Bord.
Auch für einen 32-Jährigen war die Fahrt am Kontrollpunkt beendet. Grund: Er hatte gar keinen Führerschein für Lkw. Zu allem Überfluss war auch noch die Ladung nicht richtig gesichert.
Rund 7.5 Tonnen Munition hatte ein 56-jähriger Lkw-Fahrer geladen. Neben einer nicht korrekten Kennzeichnung des Gefahrguts wurde ihm seine fehlende Brille, die er beim Fahren eigentlich tragen muss, zum Verhängnis - Zwangspause, bis ihm eine Sehhilfe gebracht wurde.