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Retter trafen in Salzhausen auf ein wahres Inferno

Die Feuerwehrkräfte trafen bei dem Brand in Luhmühlen auf ein wahren Inferno (Foto: Feuerwehr)

Bis zu 700 Strohballen - aufgeschichtet zu einer fast zehn Meter hohen und 50 Meter langen Miete - brannten

bim. Salzhausen. Großalarm für die Feuerwehren der Samtgemeinde Salzhausen am Freitag. Um 21.24 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle in Winsen die Feuerwehren aus Salzhausen, Putensen und Garstedt zu einem Feuer am Röndahler Weg in Luhmühlen. Schon von weitem waren die Flammen zu sehen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein wahres Inferno vor. Etwa 600 bis 700 Strohballen, aufgeschichtet zu einer fast zehn Meter hohen und 50 Meter langen Miete, brannten. Das Feuer hatte bereits auf den unmittelbar angrenzenden Kiefernwald übergegriffen.
Die Retter begannen sofort damit, den Waldbrand zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Salzhausens Ortsbrandmeister Stephan Boenert veranlasste außerdem die Nachalarmierung der Feuerwehren Eyendorf, Garlstorf und Gödenstorf-Oelstorf sowie der Wehr Westergellersen aus dem Landkreis Lüneburg.
Nachdem die Wehren das Feuer im Wald unter Kontrolle hatten, mussten sie das aufgrund der Witterung staubtrockene Gehölz gegen die enorme Hitzestrahlung schützen. Das benötigte Wasser musste aus der Luhe, aus Luhmühlen und von zwei Bohrbrunnen einer Feldberegnungsanlage über eine lange Strecke befördert werden.
Erst dann konnte mit dem Löschen der Strohmiete begonnen werden. Mehrere Traktoren und Radlader rissen dazu das brennende Stroh auseinander, sodass bereitstehende Feuerwehrleute das Brandgut ablöschen konnten.
Gegen 3 Uhr lösten die Wehren Vierhöfen und Wulfsen die Kräfte ab, weil sich die Nachlöscharbeiten hinzogen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.