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90 Jägerinnen und Jäger im Einsatz: Großreinemachen auf Schießsstand in Garlstorf

Im Einsatz: Fleißige Helfer harken Wurfscheibensplitter und Plastikschrotbecher in die Frontschaufel eines Traktors (Foto: oh)
ce. Garlstorf. Insgesamt rund 90 Jägerinnen und Jäger, fünf Traktoren mit Frontschaufeln und zwei tragbare Laubpuster waren im fleißigen Einsatz, als jetzt wieder das traditionelle Großreinemachen auf dem Schießstand der Jägerschaft Landkreis Harburg (JLH) in Garlstorf stattfand. Die zu Haufen aufgefahrenen Wurfscheibensplitter und Plastikschrotbecher wurden durch eine Spezialfirma entsorgt und recycelt. "Glatt und schier sieht unser Schießstand nun aus", war JLH-Vorsitzender Horst Günter Jagau begeistert.
Schon seit vielen Jahren betreut Veronika Berg zusammen mit Karl-Heinz Hochmuth die fleißigen Helfer nach der Reinigungsaktion mit Gaumenfreuden in der Jägerhalle. Als Dankeschön bekam Berg von Jagau nun einen Blumenstrauß. Hochmuth wurde für sein besonderes Engagement für das deutsche Waidwerk mit der Verdienstnadel in Bronze der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) geehrt.
Die Sanierung der Raumschießanlage in Garlstorf wurde kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Die Kosten von etwa 90.000 Euro übernahm die gemeinnützige Schießstand Garlstorf GmbH. In diesem Jahr ist die Sanierung der Schrotfangwälle im Wurfscheibenbereich vorgesehen. Dabei müssen die Wälle unter anderem gegen ein Eindringen von Schroten und anderen Schadstoffen in den Boden gesichert werden. Es wird mit Gesamtkosten in Höhe von circa 180.000 Euro gerechnet, die die JLH zu 50 Prozent mit einem Zuschuss aus der Jagdabgabe finanzieren möchte. Ein entsprechender Antrag ist bereits gestellt.