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Bewegtes Jahr für Feuerwehr Putensen / Weichenstellung für Gerätehaus-Umbau

Gratulation zur Ehrung (v. li.): Karsten Supplieth, Peter Vogt und Jonny Anders (Foto: Mathias Wille)
ce. Putensen. Zu zwölf Einsätzen und zwei Alarmübungen musste die Freiwillige Feuerwehr Putensen in 2016 ausrücken. Darauf blickte Ortsbrandmeister Karsten Supplieth kürzlich auf der Jahreshauptversammlung der Brandschützer zurück. Das Highlight für die Retter war die sehr erfolgreiche Ausrichtung des Samtgemeinde-Feuerwehrtages.
Zur Feuerwehr gehören derzeit 40 Aktive, 15 Kameraden in der Altersabteilung, zwölf Jugendliche und 80 Förderer an. Jugendwartin Kathrin Vick freute sich, dass die Nachwuchsriege beim Feuerwehrmarsch im benachbarten Oldendorf/Luhe den 1. und beim Garlstorfer Wettbewerb um den August-Hartig-Pokal den 2. Platz belegte. Die derzeit zwölfköpfige Jugendfeuerwehr ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung zwischen zehn und 16 Jahren. Insbesondere Mädchen sind laut Vick gerne gesehen.
Bei den Wahlen wurde Sven Rademacher zum neuen Kassenprüfer gewählt, Claus Vogt zum Vize-Kassenwart und Matthias Pauli zum Gruppenführer der zweiten Gruppe.
Gemeindebrandmeister Jörn Petersen beförderte Jennifer Kurth zur Hauptfeuerwehrfrau sowie Nico Buse und Lukas Lüllau nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung zu Feuerwehrmännern. Jonny Anders, Vize-Abschnittsleiter Heide, zeichnete den langjährigen Feuerwehr-Sicherheitsbeauftragten Peter Vogt mit der goldenen Ehrennadel der Feuerwehrunfallkasse aus.
Ein weiteres Thema auf der Versammlung war der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses, der in der vergangenen Jahren von den politischen Gremien abgelehnt wurde. Nun soll ein weiterer Anlauf genommen werden, um die Platznot im Domizil der Brandschützer zu beenden. Der Salzhäuser Gemeinderat beschloss jetzt die Umsetzung energetischer Maßnahmen wie etwa die Dämmung des Dachgeschosses im Feuerwehrhaus und im direkt angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus. Die Kosten für die Gemeinde Salzhausen, die Eigentümer des Gebäudetraktes ist, belaufen sich auf gut 16.900 Euro. Den erforderlichen Umbau- und Ausbaumaßnahmen in der Feuerwehr-Fahrzeughalle und im Dachgeschoss stimmte der Samtgemeinderat jetzt zu. Die Gesamtkosten wurden mit etwa 112.000 Euro beziffert.