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BIVI Vierhöfen fordert Streichung von Sandabbau-Fläche aus Landesraumordnungsprogramm - Minister sagt Prüfung zu

Prüfen Grundwasser-Messstellen (v. li.): Eberhard Leopold, Ulrike Aschenbrenner und Harri Schulz von der Bürgerinitiative Vierhöfen (Foto: archiv)
ce. Vierhöfen. "Die Vorrangfläche für Sandabbau bei Vierhöfen soll aus dem Landesraumordnungs-Programm gestrichen werden!" Das hat jetzt die Bürgerinitiative Vierhöfen (BIVI) in Schreiben an den für die Landesentwicklung zuständigen niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Landes-Umweltminister Stefan Wenzel gefordert. Anlass war die von Meyer verkündete neue Weichenstellung in der Raumordnungsplanung des Landes, wonach Umwelt-, Natur- und Klimaschutz künftig erheblich gestärkt werden sollen.
Die BIVI begründet ihre Forderung damit, dass ein Sandabbau unter anderem erhebliche Beeinträchtigungen für das Grundwassersystem, Natur und Landschaft zur Folge haben würde. Diese Ansicht teilt auch der Landkreis Harburg. Zudem wären unter strengstem Natur- und Artenschutz stehende Großvögel wie Seeadler oder Schwarzstorch gefährdet, zu deren Lebensstätten die anvisierten Abbauflächen gehören.
Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat der BIVI schriftlich eine Prüfung zugesagt. Umweltminister Stefan Wenzel begrüßt das Ziel der BIVI, den Natur- und Klimaschutz zu stärken und dem Artenrückgang entgegenzuwirken.