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Brückenschlag für die Jugend: Gemeinde, Schulen, Kirche und Vereine wollen in Salzhausen für Nachwuchs intensiver kooperieren

Miteinander ist Trumpf: das "Brückenschlag"-Logo (Foto: Gemeinde Salzhausen)
ce. Salzhausen. "Wenn ich mich mit Jungen und Mädchen in unserem Jugendzentrum unterhalte, sind diese zufrieden mit den Angeboten. Die Frage ist aber, ob das tatsächlich ein repräsentativer Querschnitt ist oder ob unsere Jugendarbeit sich für die Zukunft anders aufstellen muss." Das sagt Salzhausens Gemeindedirektor Wolfgang Krause. Um Klarheit zu gewinnen, hat er die mit Jugendarbeit vor Ort betrauten Institutionen am Dienstag, 21. April, zu einem runden Tisch in die Dörpschün eingeladen. Das Thema: Neustart des Kommunikationsforums "Brückenschlag", bei dem Gemeinde, Schulen, Kirche und Vereine kooperieren.
Von 2003 bis 2008 gab es die Initiative "Brückenschlag" schon einmal. Danach übernahm bis heute die Winsener Reso-Fabrik die Trägerschaft der Jugendarbeit, um gemeinsam mit der Salzhäuser Jugendpflegerin Monika Rase verstärkt Angebote für 16- bis 20-Jährige zu schaffen.
"Die Reso-Fabrik hat der Gemeinde nun ein weiterführendes Konzept für die Jugendarbeit vorgelegt, das beraten werden muss", sagt Wolfgang Krause. Zudem habe die Leitung der Salzhäuser Oberschule gemeinsam mit den Lehrkräften ein Zukunftskonzept entwickelt. "Aber auch das Gymnasium und die Vereine sollen ihre Ideen und Vorschläge einbringen", betont Krause. Grundsätzlich müsse erörtert werden, wieviel Zeit der Nachwuchs in der Schule und in Vereinen verbringe und wieviel Jugendarbeit überhaupt noch erforderlich sei.
Der "Brückenschlag 2.0" solle künftig nicht unter der Regie der Verwaltung laufen, alle daran Beteiligten müssten Verantwortung übernehmen.
In jüngster Zeit wurde der Wunsch von Jugendlichen laut, nach einer Alternative zum derzeitigen Zentrum im Rathauskeller zu suchen. Sie äußerten auch den Wunsch nach einem Billardcafé (das WOCHENBLATT berichtete). Wolfgang Krause: "Es wird in meinen Augen schwierig, ein Zentrum unter Eigenregie der Jugendlichen zu realisieren. Alles andere muss man abwarten."