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"Brückenschlag" startet wieder durch

Bei der "Brückenschlag"-Sitzung: Wolfgang Krause (hinten li. an der Holztür) und Franz Schaffeld (re. daneben) mit den Diskussionsteilnehmern
ce. Salzhausen. "Alle Beteiligten wollen sich künftig über ihre Arbeit austauschen. Es soll - auch für die Öffentlichkeit - eine Transparenz bezüglich der Angebote hergestellt werden, und es werden bei Bedarf Arbeitsgruppen zu Projekten gebildet." So brachte Salzhausens Gemeindedirektor Wolfgang Krause den Tenor der ersten Sitzung zum Neustart des Kommunikationsforums "Brückenschlag" auf den Punkt. Bei dieser Initiative wollen Gemeinde, Schulen, Kirche und Vereine künftig erneut für eine Jugendarbeit vor Ort kooperieren.
Zwischen 2003 und 2008 gab es den "Brückenschlag" schon einmal. Danach übernahm bis heute die Winsener Reso-Fabrik die Trägerschaft der Jugendarbeit in Salzhausen, um mit Jugendpflegerin Monika Rase verstärkt Angebote für 16- bis 20-Jährige zu schaffen. Rase nahm ebenso an der Sitzung teil wie weitere Vertreter der Reso-Fabrik, der Gemeinde sowie von Kirche, Schulen, Vereinen und Verbänden. Moderiert wurde das Treffen vom ehemaligen Kreisjugendpfleger Franz Schaffeld.
Die Sitzungsteilnehmer sprachen sich für eine Vernetzung zugunsten einer effektiveren Jugendarbeit aus. So schlug der Verein "TAF" ("Tanz-Action-Freizeit") vor, gemeinsam mit der "Interessengemeinschaft Ambulante Pflege", die sich auch um die Schulkindbetreuung kümmert, Kinoveranstaltungen zu organisieren. Diakon Peter Klindworth von der Kirchengemeinde regte die Zusammenarbeit mit dem Zeltlagerverein an. Auch der Kunstverein "KuKuK" sei - so Vorsitzender Christoph Ehlermann - bereit für eine engere Zusammenarbeit mit den Schulen.
Peter Receveur, Sozialarbeiter an der Oberschule Salzhausen, und Norbert Stüven, Direktor des örtlichen Gymnasiums zeigten sich "dankbar für die Unterstützung" durch die Institutionen.
Monika Rase begrüßte die Idee, zur nächsten "Brückenschlag"-Sitzung auch Jugendliche einzuladen, um sich ein Bild von deren Anliegen zu machen. "Bei der Planung des Strategie-Konzeptes 'Salzhausen 2025' haben sich auch junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren eingebracht", hob Rase die Bereitschaft des Nachwuchses zum Engagement hervor.
Die in der Salzhäuser Flüchtlingshilfe aktive Esther Lübberstedt schlug schließlich die Bildung von Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen der Jugendarbeit vor. Diese AGs würden bei der Betreuung der Asylbewerber bereits erfolgreich praktiziert.
- Bis zum 15. Mai können in der Salzhäuser Jugendarbeit Aktive ihre Angebote per E-Mail unter a.beckmann@rathaus-salzhausen.de an die Gemeinde mailen. Die Aktionen werden dann gesammelt und online veröffentlicht.