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Deutsch-Polnische Gesellschaft kritisiert die Streichung der direkten Bahnverbindung Berlin-Breslau - Protest-Petition gestartet

"Bedauerliche Entscheidung": Elisabeth Mestmacher, Vorsitzende des DPG-Freundeskreises Bialy-Bór - Salzhausen (Foto: archiv/ce)
ce. Salzhausen. Scharfe Kritik übt die auch im Landkreis Harburg engagierte Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) daran, dass die Deutsche Bahn kürzlich mit dem Fahrplanwechsel die direkte Bahnverbindung zwischen Berlin und Breslau eingestellt hat. Schon in den vergangenen Jahren seien Reisebedingungen und Fahrtdauer auf der Strecke einer Verbindung zwischen zwei prosperierenden europäischen Großstädten unwürdig gewesen. Die jüngste Maßnahme sei - auch vor dem Hintergrund, das Breslau die europäische Kulturhauptstadt 2016 ist - ein "riesiger Skandal". "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, zumal die Jahrestagung der DPG in Breslau stattfindet", sagt Elisabeth Mestmacher, Vorsitzende des Freundeskreises Bialy-Bór - Salzhausen der DPG. "Zudem hatten wir eine Fahrt zur Gedenkstätte Kreisau bei Breslau geplant, die wir nun mangels direkter Bahnverbindung nicht in der ursprünglich geplanten Form umsetzen können."
Noch bis zum 29. Januar können sich Interessierte an einer Protest-Petition beteiligen. Mehr Infos unter www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-abschaffung-der-zugverbindung-berlin-breslau-wroclaw.