Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Die Haushaltslage ist sehr erfreulich"

Wulfsens Bürgermeister Gerd Müller (Foto: archiv/ce)

Auch Baumaßnahmen waren Thema bei Wulfsener "Bauernrechnung"

ce. Wulfsen. Mit 165 Gästen wieder sehr gut besucht war das jüngste "Buurnreken", die "Bauernrechnung", der Gemeinde Wulfsen im Gasthof Große. Im ersten Teil der Traditionsveranstaltung mit Jahresrückblick und Ausblick berichtete Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause insbesondere über die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge in der Region. Ausdrücklich dankte Krause allen Helfern an den Unterkunfts-Standorten für ihr großartiges Engagement.
Im zweiten Teil des "Buurnrekens" erörterte Wulfsens Bürgermeister Gerd Müller die in 2015 "sehr erfreuliche und stabile" Haushaltslage der Gemeinde. "Die vorgenommenen Investitionen blieben innerhalb der Vorgaben, und bei den Einnahmen entwickelte sich die Gewerbesteuer außerordentlich gut. Sie lag bei 313.000 Euro bei einem ursprünglichen Ansatz von 200.000 Euro", erklärte Müller. Während der Gewerbesteuersatz unverändert bei 380 Prozent blieb, mussten die Grundsteuern A und B auf 450 Prozent erhöht werden. Bewilligt wurde eine Kreditaufnahme bis maximal 500.000 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren.
An ausgeführten Baumaßnahmen hob er die Arbeiten in der Flurstraße und der Bergstraße hervor. "Die Ausgaben in Höhe von 513.000 Euro waren enorm, aber das Ergebnis ist klasse und führte zu sehr viel Zustimmung und Beifall bei den Anwohnern", freute sich das Gemeindeoberhaupt.
Als für dieses Jahr geplante Großprojekte kündigte Müller den Bau eines Fußweges und einer neuen Beleuchtung in der Straße "Osterfelde" an sowie die dortige Erneuerung der Asphaltdecke und der Regenwasserentwässerung. Auch eine Tempo-30-Zone solle im "Osterfelde" eingerichtet werden. Zudem entstünden im Baugebiet "Westliches Bahngelände" neue Bauplätze.
"Insgesamt sind die Umsetzungen nur möglich, weil gemeinsam mit der Samtgemeinde Salzhausen ein Haushalt 2016/17 ein Haushalts mit einem stabilen Ausblick aufgestellt werden konnte", betonte Gerd Müller. Ein weiterer "Pluspunkt" sei der "sehr engagierte Einsatz aller Ratsmitglieder für unsere Gemeinde".