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"Dienstschluss" erst bei nächster Kommunalwahl: Eyendorfs Bürgermeister Dr. Reinhold Spieker wurde 75

Sein Herz schlägt für Eyendorf: Bürgermeister Dr. Reinhold Spieker vor dem Ortswappen
ce. Eyendorf. Seit gut 45 Jahren engagiert er sich politisch, und er ist mit 14 Amtsjahren einer der dienstältesten Bürgermeister in der Region: Eyendorfs Gemeindeoberhaupt Dr. Reinhold Spieker, der der unabhängigen Wählerliste Eyendorf angehört. Anlässlich seines 75. Geburtstages, den Spieker jetzt feierte, zog er im Gespräch mit WOCHENBLATT-Redakteur Christoph Ehlermann eine Bilanz und schmiedete auch Zukunftspläne.
WOCHENBLATT: Herr Dr. Spieker, in einem Alter, in dem sich andere Menschen längst am Ruhestand erfreuen, regieren Sie noch als Bürgermeister.. Haben Sie schon mal ans Aufhören gedacht?
Dr. Reinhold Spieker: Ich werde noch bis zur Kommunalwahl im Herbst 2016 mein Amt ausüben. Dann habe ich die 15 Jahre voll, und damit soll es dann auch genug sein. Gesundheitlich geht es mir zum Glück gut.
WOCHENBLATT: Ist schon ein Nachfolger ins Sicht?
Spieker: Norbert Lühmann ist jetzt mein Stellvertreter und nimmt mir schon manche Aufgaben ab. Er dürfte gute Chancen haben, neuer Bürgermeister zu werden.
WOCHENBLATT: Was waren die Höhepunkte Ihrer bisherigen Amtszeit?
Spieker: Das waren unter anderem der Bau unserer Friedhofskapelle und die Erweiterung unserer MTV-Sporthalle. Beide Projekte wurden von Vereinen getragen. Die Gemeinde Eyendorf und die Samtgemeinde Salzhausen haben die Vorhaben aber erheblich finanziell unterstützt.
WOCHENBLATT: Mussten Sie auch Niederlagen einstecken?
Spieker: Nein, die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat war bis auf wenige Ausnahmen sehr harmonisch. Wir fassten fast immer einstimmige Beschlüsse. Die Arbeit als Bürgermeister hat mir viele Jahre lang großen Spaß gemacht und war teiweise nach meiner Pensionierung mein Lebensinhalt.
WOCHENBLATT: Sie waren 30 Jahre lang Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg.
Spieker: Dort war ich tätig im Bereich Finanzwissenschaft, Haushalt und Steuern. Das kam mir wiederum bei der Arbeit als Bürgermeister, im Rat und in Ausschüssen zugute.
WOCHENBLATT: Was möchten Sie bis zum Ende Ihrer Amtszeit in Eyendorf noch in die Tat umsetzen?
Spieker: Es soll unter anderem in der Ravener Straße ein Regenrückhaltebecken gebaut und der Regenwasserkanal dort saniert werden.
WOCHENBLATT: Haben Sie schon Pläne für den Ruhestand?
Spieker: Ich mache mir viele Gedanken, konkrete Pläne sind aber noch nicht dabei herausgekommen.
WOCHENBLATT: Wobei schalten Sie ab?
Spieker: Ich bin leidenschaftlicher Handball-Fan und gehe regelmäßig zu den Spielen unserer MTV-Handballer.
WOCHENBLATT: Herr Dr. Spieker, vielen Dank für das Gespräch.