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DRK Salzhausen-Putensen stellt lebensrettende Maßnahmen vor

ce. Salzhausen. "Kampf dem Herztod" lautete kürzlich das Motto einer Veranstaltung, bei der sich der DRK-Ortsverein Salzhausen-Putensen und die an ihn angeschlossene Jugendgruppe offentlich präsentierten. Bei der Gelegenheit stellte sich die neu gegründete DRK-Jugendgruppe unter der Leitung von Erste-Hilfe-Ausbilderin Kirsten Heider vor und zeigte, dass lebensrettende Maßnahmen unter Einsatz des Defibrillators kinderleicht sind.
Die Rotkreuzler hatten an einem Infostand eine Übungspuppe und einen Defibrillator installiert und forderten Besucher auf, den Einsatz eines solchen AED (Automatischer Externer Defibrillator) einmal auszuprobieren. Diese Aktion fand regen Zuspruch. Über 100 Interessierte übten mit dem Defibrillator, darunter auch Kinder im Grundschulalter, die ebenso erfolgreich Wiederbelebungsmaßnahmen an der Übungspuppe durchführten.
"Die Hemmschwelle in der Bevölkerung, bei einem Patienten mit Herzstillstand einen AED einzusetzen und damit einen Elektroschock abzugeben, ist riesengroß", sagte Kirsten Heider. Die meisten Menschen glaubten, sie müssten dazu eine umfassende Ausbildung in Erster Hilfe oder medizinische Kenntnisse haben. Das stimme nicht. "Die modernen Defibrillatoren geben klar und deutlich Schritt-für-Schritt-Anweisungen und analysieren selbst, ob die Abgabe eines Elektroschocks beim Patienten angebracht ist. Man kann also gar nichts falsch machen“, betonte Heider.
In Zusammenarbeit mit dem DRK Salzhausen-Putensen hat sie eine Jugendgruppe in Salzhausen gegründet. Jeden ersten Montag im Monat (außer in den Schulferien) treffen sich die Kinder und Jugendlichen ab etwa zehn 10 Jahren von 16 bis 18 Uhr im DLRG-Raum am Waldbad. Spielerisch lernen sie dort Erste-Hilfe-Maßnahmen, Rettungs- und Sozialverhalten, bekommen Grundkenntnisse in der Bereitschaft und dem Katastrophenschutz vermittelt.
"Natürlich gehört auch das Schminken von Wunden und Verletzungen mit professioneller Theaterschminke für die realistische Unfalldarstellung zu unserem Programm“, so Kirsten Heider. „Künftig werden wir auch bei Übungen der DRK-Bereitschaft und anderer Rettungsorganisationen als täuschend echt geschminkte Mimen mitwirken.“