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"Einsatz verdient höchsten Respekt!"

Sie stehen für herausragendes Engagement für die Flüchtlinge: Mitglieder der Helferkreise in der Samtgemeinde Salzhausen

Samtgemeinde Salzhausen bedankt sich mit Weihnachtsfeier bei ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern

ce. Salzhausen. "Sie haben die Herausforderungen, vor denen sie tagtäglich stehen, mit Bravour gemeistert. Das verdient höchsten Respekt!" Mit diesen Worten bedankte sich jetzt Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause bei den Helferkreisen, die sich für die derzeit in der Kommune lebenden Flüchtlinge engagieren. Rund 80 Mitglieder der Initiativen waren der Einladung zu einer Weihnachtsfeier in der Salzhäuser Dörpschün gefolgt.
Die Helfer hätten bewiesen - so Krause -, dass "Menschen sich unabhängig von ihrem Kulturkreis gegenseitig helfen können". Im gemeinsamen Miteinander sei es gelungen, nicht nur Sprachbarrieren zu überwinden, sondern auch Vorbehalte und Ängste. Der Verwaltungschef richtete seinen Dank insbesondere an die Salzhäuser St. Johannis-Kirchengemeinde für die Kooperation bei der Gründung des Hilfezentrums "InterZOB" sowie an die Landeskirchliche Gemeinschaft und die Gemeinde Gödenstorf, die bei der Einrichtung der örtlichen Unterkünfte für die Asylbewerber "große Flexibilität bewiesen" hätten.
Krause kündigte an, dass der Landkreis Harburg vom 1. Januar bis 31. März 2016 rund 1.200 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen müsse. Landrat Rainer Rempe und die hauptamtlichen Bürgermeister in der Region seien sich einig, dass Turnhallen und Zelte als Notquartiere möglichst vermieden werden sollen. Stattdessen müssten die bestehenden Unterkünfte mit mehr Personen als ursprünglich vorgesehen belegt werden. Ein Ausweichen auf Sporthallen sei langfristig aber nicht auszuschließen. In der Samtgemeinde Salzhausen befänden sich zwei neue Containerwohnanlagen für Flüchtlinge in Toppenstedt und Vierhöfen in Planung.
Auch künftige Herausforderungen könnten "nur gemeinsam gemeistert" werden, betonte Krause. "Lassen Sie uns weiter gastfreundlich sein", appellierte er, gab aber zu bedenken: "Gastfreundlichkeit setzt immer auch die Freundlichkeit des Gastes voraus."
Mitgebracht hatte Krause eine Spende der Metro Group über rund 9.860 Euro für die Flüchtlingsarbeit im Raum Salzhausen. Die Samtgemeinde hatte bei einer Bewertung von Hilfe-Konzepten durch den Konzern gut abgeschnitten und war so zu dem Geldsegen gekommen. Zudem steuert die Hamburger Firma Smart Office Systems einen Großkopierer für den "InterZOB" bei.
Joachim Bartels, Koordinator der Flüchtlingshilfe Eyendorf, bedankte sich schließlich im Namen aller Helfer bei der Samtgemeinde für "stets offene Türen und Ohren". Wolfgang Krause und sein Team würden die Helferkreise durch "unkonventionelle, lösungsorientierte und unbürokratische Zusammenarbeit" stark unterstützen.

Spenden gesucht für Deutschunterricht

Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Samtgemeinde Salzhausen unterrichten die Flüchtlinge und ihre Kinder und bringen ihnen dabei die deutsche Sprache bei. Für den Unterricht wird noch Material wie Bücher, CDs und DVDs benötigt. Sachspenden sind bei Salem Haddouda-Schwenk vom Salzhäuser Ordnungsamt anzumelden (Tel. 04172 - 909939 oder 0151 - 17008940). Geldspenden können überwiesen werden bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude IBAN: DE54 2075 0000 0012 0600 00, BIC: NOLADE21HAM, Kontoinhaber: Samtgemeinde Salzhausen, Verwendungszweck: Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit.