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Ende einer Kunst-Ära: Vierhöfener Kunstgruppen verlassen nach mehr als 20 Jahren als Atelier genutztes ehemaliges Schwimmbad

Vor ihrem Lieblingsbild in der Ausstellung: Veranstalterin Sybille Wabnitz
ce. Vierhöfen. Mehr als 20 Jahre lang hat ein ehemaliges privates Schwimmbad im Heideort Vierhöfen regionale Kunstgeschichte geschrieben. Diese Ära ist vorbei: Zum letzten Mal luden dort jetzt die Künstlergruppen "EigenART" und "creArtive" zu ihrer traditionellen Ausstellung ein, zu der zahlreiche begeisterte Besucher kamen. Die verwitwete Haus- und Grundstücksbesitzerin Sybille Wabnitz, die in beiden Kreativ-Teams aktiv ist, will sich nun aus privaten Gründen von dem Anwesen trennen.
Die Gruppen haben bereits ein neues Arbeitsquartier gefunden - im Atelier des befreundeten Salzhäuser Kunstvereins "KuKuK". Ausstellungsräumlichkeiten für künftige Präsentationen werden jedoch noch gesucht.
Im Jahr 1992 veranstaltete Sybille Wabnitz mit "EigenART" die erste Ausstellung in Vierhöfen, 2003 kam "CreArtive" dazu. Seitdem waren die alljährlichen Ausstellungen der beiden Initiativen mit jeweils einem guten Dutzend Mitgliedern aus der Region immer ein Publikumsmagnet. Seit 2005 wurde ein Teil der Aquarell-, Acryl- und Ölbilder auch für gute Zwecke verkauft. Der Erlös kam unter anderem dem Bürgerhospiz Buchholz, dem Krankenhaus Salzhausen, dem Frauenhaus des Landkreises Harburg und - jetzt beim Finale in Vierhöfen - einer Ferienfreizeit für Tschernobyl-Kinder zugute (das WOCHENBLATT berichtete).
"Ich freue mich, dass die meisten Gruppenmitglieder über all' die Jahre dabei geblieben sind, unsere Ausstellungen so gut ankamen und dass wir durch unsere Bilder auch anderen Menschen helfen konnten", zieht Sybille Wabnitz eine positive Bilanz. "Es wäre schön, wenn die Kunstfreunde uns aktiv und als Veranstaltungsbesucher weiterhin die Treue halten und auch unsere künftigen Aktivitäten begleiten."