Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Endlich eine Einigung erreicht": Garlstorfer Gastronomen schließen Vergleich mit Versicherung wegen Schadensregulierung nach Brand

Blicken positiv in die Zukunft: Thomas und Doris Vick vor ihrem Ausflugslokal
ce. Garlstorf. "Das Verfahren hat fast fünf Jahre gedauert, das war ein langer, harter Weg." Das sagen Thomas Vick (47) und Ehefrau Doris (49), Inhaber des weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannten Ausflugslokals "Waldklause". Dieses war Ende 2010 durch einen Dachstuhlbrand zerstört worden, wurde danach wieder aufgebaut und öffnete Mitte 2012 wieder seine Pforten (das WOCHENBLATT berichtete). Die juristische Auseinandersetzung der Gastronomen mit ihrer VGH-Versicherung über die Höhe der Schadensregulierung dauerte aber weiter an und wurde erst kürzlich mit einem Vergleich beendet.
"Wir sind froh, dass endlich eine Einigung erreicht wurde und dass wir nun ohne die Belastung durch das Gerichtsverfahren wieder voll durchstarten können", betont Doris Vick. "Ohne unseren Anwalt hätten wir das nicht gepackt", sagen die Wirtsleute. Ein "riesengroßes Dankeschön" richten sie ebenfalls an die Volksbank Lüneburger Heide eG, die den Wiederaufbau des Restaurants zwischenfinanzierte, an die Garlstorfer Feuerwehr und der Gemeinde, die sie beim Neuanfang unterstützten, sowie an die Gäste, die ihnen auch nach der vorübergehenden Schließung die Treue gehalten haben.
"Die VGH hat sich schließlich in der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Lüneburg konstruktiv um einen angemessenen Vergleich bemüht", zeigt sich Jürgen Hennemann aus Buchholz, der als Fachanwalt für Vericherungsrecht die Vicks vor Gericht vertrat, zufrieden mit dem Verfahrensausgang.