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Entscheidung des "Dialogforums Schiene Nord" für "Alpha-Variante" sorgt im Raum Wulfsen für Erleichterung

Freuen sich über die Entscheidung des "Dialogforums": Eberhard Leopold vom "Bürgerbündnis" und die in Wulfsen lebende Vize-Samtgemeindebürgermeisterin Linda Schmiedebach (Foto: SPD-Ortsverein Hohe Geest)
ce. Wulfsen. Große Erleichterung herrscht in Wulfsen nach der Entscheidung des "Dialogforums Schiene Nord" für den Ausbau der bestehenden Schienenstrecken und damit für die "Alpha-Variante" (das WOCHENBLATT berichtete). "Seit fast zwei Jahren jagt bei uns im Ort zum Thema Y-Trasse eine schlechte Nachricht die andere. Uns allen fällt eine Last von den Schultern, nachdem wir lange Zeit im Fokus der Bahn für drei verschiedene Trassenvarianten standen", sagt Linda Schmiedebach, in Wulfsen lebende stellvertretende Bürgermeisterin der Samtgemeinde Salzhausen.
Die SPD-Kommunalpolitikerin engagiert sich seit fast zwei Jahren im Vorstand des Vereins "Bürgerbündnis Nordheide gegen Eisenbahnneubautrassen", unter dessen Dach sich 15 örtliche Bürgerinitiativen aus den Landkreisen Harburg und Lüneburg zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Ziel der Protestbewegung ist die Verhinderung neuer Strecken für den Hamburger Hafenhinterlandverkehr.
Der Neubau einer Hochgeschwindigkeitstrasse von Ashausen nach Unterlüß quer durch die Gemeinden der Hohen Geest war bis vor Kurzem noch der Favorit der Bahn AG und des Bundesverkehrsministers. "Die zweigleisige Misch-Verkehrstrasse - tagsüber ICEs und nachts Güterzüge - hätte die Lebensqualität vieler Gemeinden erheblich beeinträchtigt. Auch Wulfsen wäre von der Landschaftsverlärmung stark betroffen - ganz zu schweigen von der Zerstörung wertvoller Natur- und Landschaftsschutzgebiete", erklärt Markus Beecken, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hohe Geest.
Für Linda Schmiedebach trotz des Votums des "Dialogforums" für die "Alpha-Variante" noch nicht besiegelt, dass die Bürgerinitiativen am Ziel aller Wünsche angelangt sind. Schmiedebach: "Hier fehlt jetzt noch die Einhaltung der Zusage des Bundesverkehrsministers und des Landes Niedersachsen, die Variante in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Dies ist zwar versprochen - aber in der Politik verspricht man sich ja häufiger."