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Eyendorfer Windmühlenfest fällt aus

Kein Anlass zu Höhenflügen: Trotz des "Sky-Jumpers" machte der Windmühlenverein beim Fest 2013 ein dickes Minus (Foto: archiv)
ce. Eyendorf. Das WOCHENBLATT meldete es schon vor einigen Wochen, jetzt wurde es offiziell bestätigt: Das Eyendorfer Windmühlenfest fällt in diesem Jahr aus und wird künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden. Das beschlossen jetzt mehrheitlich der Vorstand des Vereins zur Erhaltung des 1897 errichteten Bauwerks und die Abteilungsleiter. "Die Organisation des Festes wird immer schwieriger und aufwendiger und die Motivation der Helfer dadurch nicht größer", sagte Werner Borreé, Vorsitzender des Vereins, der die Veranstaltung seit mehr als 30 Jahren ausrichtet, auf der jüngsten Mitgliederversammlung.
Bis zum nächsten Fest am 30. Mai 2015 wolle der derzeit 211 Mitglieder starke Verein - so Borrée - sich verstärkt um jüngeren Nachwuchs im Verein bemühen, der bereit sei, bei Events rund um die Mühle mit anzupacken und Verantwortung für deren Erhalt zu übernehmen. Die Anregung aus der Versammlung, Kutschfahrten als eine Attraktion beim Mühlenfest zu veranstalten, wurde vom Vorstand begrüßt.
Um den Zusammenhalt im Mühlenverein aufrecht zu erhalten, soll es - unabhängig vom Traditionsfest - jährlich ein Sommerfest für Mitglieder und Helfer geben.
Werner Borreé bedauerte, dass beim Mühlenfest 2013 der beinahe ganztägige Regen und die kurzfristige Absage des Karussellbetreibers zahlreiche Besucher gekostet und erstmals seit Jahren zu einem Minus von 442 Euro in der Festkasse geführt hätten. Borreé bedankte sich bei allen Aktiven für die Unterstützung des Vereins, bei der Gemeinde für einen Jahreszuschuss von 500 Euro und allen, die mit "Lichtspenden" Höhe von 550 Euro zur Außenbeleuchtung der Mühle in den Abendstunden beitrugen.