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Flüchtlinge werden beim MTV Eyendorf zu (Sport-)Freunden

Der Spaß am Sport vereint sie: die Asylbewerber in einer Fußballpause mit Frank Breier (hinten re.) und Patrick Witthöft (vorne re.) vom MTV Eyendorf
ce. Eyendorf. "Wir möchten eine Schnittstelle sein zwischen den Einwohnern im Ort, unserem Verein und den Flüchtlingen und diese so in die Dorfgemeinschaft integrieren. Und das klappt gut." Das sagt Frank Breier (43), Jugend-Koordinator beim MTV Eyendorf. Zusammen mit Patrick Witthöft (20), der beim Sportverein sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, kümmert er sich um ein knappes Dutzend Asylbewerber, die derzeit im Raum Salzhausen leben. Seit dem vergangenen Winter hat der MTV Eyendorf dem befreundeten MTV Salzhausen freie Hallenzeiten zur Verfügung gestellt, die die Flüchtlinge begeistert zum Fußballspielen nutzen.
"Dieser Sport macht uns viel Spaß. Wir spielen auch in unserer Heimat gerne Fußball", sagen die Männer, die aus Ländern wie dem Sudan, Albanien und Afghanistan stammen. "Wir wurden in der Samtgemeinde Eyendorf und von den Sportvereinen sehr herzlich aufgenommen."
"Wir würden uns sehr freuen, wenn wir die Asylbewerber auch zum Handballspielen mit uns bewegen könnten, denn dafür ist der MTV Eyendorf schließlich über die Kreisgrenzen bekannt", so Frank Breier. Im Vorstand werde derzeit über die Übernahme von Patenschaften für die Flüchtlinge beraten. "Die Paten würden dann die Kosten etwa für Mitgliedsbeiträge übernehmen. So könnten die Flüchtlinge ohne finanziellen Druck am Vereinsleben teilnehmen, und es würden womöglich auch Freundschaften entstehen."